Seit 13 Jahren gehört Fabian Kahl zum festen Team der ZDF-Show "Bares für Rares". Doch sein Interesse für Kunst und Antiquitäten haben seine Eltern ihm buchstäblich in die Wiege gelegt, erzählt Kahl am Freitagabend in der WDR-Talkshow "Kölner Treff".
"Es ist die Faszination an Antiquitäten und Schätzen." So erklärt Antiquitätenhändler Fabian Kahl (34) den Erfolg der ZDF-Show "Bares für Rares". Kahl gehört bereits seit 13 Jahren zur Stammbesetzung der Sendung. Als man ihn gefragt habe, ob er sich vorstellen könne, in der Show mitzumachen, habe er sofort zugesagt. Da habe er nicht gedacht, wie erfolgreich die Sendung einmal sein würde, verriet Kahl am Freitagabend in der WDR-Talkshow "Kölner Treff."
Die Liebe zu Antiquitäten wurde ihm buchstäblich in die Wiege gelegt. "Meine Eltern haben das schon gemacht, seit ich lebe", so Kahl. "Ich lag schon als kleiner Säugling, gerade aus dem Krankenhaus gekommen, in einer Biedermeierwiege." Seine Eltern hatten einen Fachwerkhof, in dem jede Menge alte Möbel standen. "Diesen Zeitgeist habe ich aufgesogen."
Als Kahl etwas älter ist, hat sein Vater eine besondere Idee. "Ich bin in den Garten gegangen und habe gegraben, weil mein Vater gesagt hat, 'Ich glaube, in der Ecke vom Garten findest Du was ganz Tolles.' Dann habe ich da gebuddelt und habe eine Schere gefunden, noch eine Schere, einen Henkel, einen Rand. Und am Ende hatte ich dann einen richtig schönen Tontopf, den ich dann zu Hause in Kleinstarbeit wieder zusammensetzen durfte." Den Topf hatte sein Vater vorher verbuddelt, erzählte er ihm viel später.
"Wären wir nicht vorbeigefahren ..."
Kahl ist zwar inzwischen ein erfolgreicher Antiquitätenhändler. Doch für die Zeit, wenn er mal was anderes machen will, habe er vorgesorgt. Vor einiger Zeit hat Kahl, der "niemals stehen bleiben will", eine Ausbildung zum Safari-Guide gemacht und führt seine Gäste durch den afrikanischen Busch. "Und bei meinen Afrikaerfahrungen habe ich auch schon Menschen retten dürfen", erzählt Kahl. "Die steckten drei Tage lang in einem großen Wasserloch fest. Wir sind da durch Zufall lang gefahren. Die hatten sich mit einem Küchenmesser eine Lanze gebaut und hatten zwei Kilometer durch den Busch auf sich genommen, haben Schilder gebaut, auf denen "help" stand. Diese Straße war eigentlich gesperrt, aber die sind da reingefahren. Wären wir nicht vorbeigefahren - die hätte niemand mehr gefunden."
Inzwischen ist Fabian Kahl auch stolzer Vater. Die Zukunft seines Sohnes hat er noch nicht geplant. Allerdings verriet er zuvor in der SWR-Sendung "Landesschau Rheinland-Pfalz", dass er seinen Wohnsitz Schloss Brandenstein in Ranis in Thüringen gegen ein neues Heim in Unkel eingetauscht habe. "So ein kleines Baby berührt das Herz. Ich bin total gerne Vater. Und deshalb würde ich auch gerne da sein für meinen Sohn. Zwischen Thüringen und Köln ist es wahnsinnig weit. Wir drehen ja 'Bares für Rares' in Pulheim bei Köln. Da ist kein Ende in Sicht bei dieser Sendung. Sie ist so ein Erfolg, dass sie wahrscheinlich ewig weitergeht."
Quelle: teleschau – der mediendienst
