Diese Familienüberraschung hat es in sich!
John Bachmann (Felix von Jascheroff) hat einen 16-jährigen Sohn! Benni ist mit seiner Mutter in Kanada aufgewachsen und kommt nun erstmals zu seinem Vater nach Berlin. Gespielt wird der GZSZ-Neuzugang von Julian Krenn (19) ab Folge 8.606 am 11. September 2026. Für Vater und Sohn beginnt damit eine neue, emotionale Geschichte – geprägt von verpasster gemeinsamer Zeit, tiefer Verbundenheit und der Frage, wie die beiden nun zueinanderfinden. Wie er in den Kiez kommt, gibt es schon jetzt im Video zu sehen.
Benni will in Berlin als Model durchstarten
Benni sorgt vom ersten Moment an für Bewegung: Seine Ankunft am Berliner GZSZ-Kiez bringt Leichtigkeit, aber auch turbulente Konsequenzen in Johns Familie. Der Teenager will Berlin entdecken, leben und endlich Erfahrungen sammeln. Als sich für ihn die Chance auf ein Casting ergibt, setzt John alles daran, seinen Sohn rechtzeitig dorthin zu bringen. Zunächst vergeblich – doch eine gewagte Rettungsaktion von Laura (Chryssanthi Kavazi) könnte alles ändern. Kann Benni schließlich die Casterin überzeugen und wird er in einer Modelagentur aufgenommen?
Hinter Bennis Lässigkeit und Selbstbewusstsein steckt übrigens eine tiefe Verletzung. „Es hat ihm viel Schmerz bereitet, dass sein Vater nicht immer da war. Diesen Schmerz trägt er auch noch in sich, aber ihm ist es wichtiger, jetzt einfach mal eine normale, gute Zeit mit ihm zu verbringen“, erklärt Julian Krenn.
In Berlin will Benni nun nachholen, was ihm bisher gefehlt hat: „Jetzt ist Berlin angesagt: leben, erleben, Erfahrungen mit neuen Leuten machen und sich voll in jegliche Freuden stürzen.“ Trotz der gemeinsamen Vergangenheit ist die Verbindung zwischen Vater und Sohn stark: „Das Verhältnis zwischen Benni und John ist sehr besonders, weil es von einer gewissen Abwesenheit geprägt ist und gleichzeitig von einer tiefen Verbundenheit.“ Und Benni selbst? „Er ist ein Mensch, der fühlt, sucht und wächst.“
„Ich mag seine lockere Art!”
Wer ist Benni – und was macht ihn als Menschen aus?
„Benni ist ein 16-jähriger Teenager, der mit seiner Mutter in Kanada aufgewachsen ist und nun zum ersten Mal für längere Zeit bei seinem Vater in Berlin lebt. Durch eine Modelagentur entdeckt er eine neue Welt voller Möglichkeiten, Aufmerksamkeit und Selbstentfaltung. Er ist fasziniert von der Größe der Stadt, der Modewelt und dem Gefühl, dass ihm plötzlich alle Türen offenstehen. Gleichzeitig fehlt ihm noch die innere Stabilität, um mit dieser Aufbruchstimmung umzugehen. Benni möchte gerne älter, cooler und unabhängiger wirken, als er eigentlich ist. Hinter seiner Lässigkeit und seinem Selbstbewusstsein steckt aber auch eine gewisse Unsicherheit und eine innere Leere, die er versucht zu füllen. Er ist ein impulsiver, leidenschaftlicher Junge, der Dinge sehr intensiv erlebt und sich selbst manchmal ein bisschen zu sehr überschätzt.”
Was unterscheidet euch? Was habt ihr gemeinsam?
„Benni geht anders mit Scham um. Er hat kaum welche. Er ist sehr extrovertiert, egal mit wem, während ich oft viel zurückhaltender bin und mehr Zeit brauche, um mich zu öffnen. Benni ist allgemein in manchen Dingen aktiver als ich. Er setzt sich für jede Kleinigkeit ein und sagt, wenn ihm etwas nicht passt. Bei mir braucht es schon viel, damit ich mal etwas bemängele.”
Benni ist in Kanada aufgewachsen und kommt nun nach Berlin zu seinem Vater John. Was bedeutet dieser Neuanfang für ihn?
„Es bedeutet Erwachsenwerden – aber nur für ihn und weniger aus Sicht seines Vaters. Benni kommt schnell auf den Gedanken, dass er jetzt alles machen kann und auch zu allem fähig ist. Auch das Treffen mit seinem Vater bedeutet ihm sehr viel. Es hat ihm viel Schmerz bereitet, dass sein Vater nicht immer da war. Diesen Schmerz trägt er auch noch in sich, aber ihm ist es wichtiger, jetzt einfach mal eine normale, gute Zeit mit ihm zu verbringen. Jetzt ist Berlin angesagt: leben, erleben, Erfahrungen mit neuen Leuten machen und sich voll in jegliche Freuden stürzen. Er ist voller Hoffnung und Begeisterung – und sieht deswegen auch manches andere nicht.”

Wie würdest du das besondere Verhältnis zwischen Benni und seinem Vater John beschreiben?
„Das Verhältnis zwischen Benni und John ist sehr besonders, weil es von einer gewissen Abwesenheit geprägt ist und gleichzeitig von einer tiefen Verbundenheit. John war nicht immer so für Benni da, wie ein Vater vielleicht sein sollte, aber er hat ihm trotzdem viel mitgegeben. Vor allem hat er ihm den Raum gegeben, eigene Erfahrungen zu machen und seinen eigenen Weg zu finden. Dieses Vertrauen ist die Grundlage ihrer Beziehung. John weiß, dass Benni seinen Weg finden wird, auch wenn er manchmal eine kleine Korrektur braucht. Er versucht nicht, ihn zu kontrollieren oder zu formen, sondern führt ihn auf eine sehr feine und unaufdringliche Art wieder in die richtige Richtung. Gerade das macht John für Benni so wichtig: Er schützt ihn, ohne ihn einzuengen. Er bewahrt ihn manchmal vor sich selbst, ohne dass Benni das Gefühl bekommt, bevormundet zu werden. Diese Mischung aus Vertrauen, Geduld und Feingefühl ist etwas, das Benni vielleicht nicht immer bewusst wahrnimmt, das aber tief in ihm wirkt.”
Benni ist charmant, offen und kommt bei anderen schnell gut an. Was macht seinen Charakter für dich besonders liebenswert?
„Ich mag seine lockere Art. Er macht sich nicht viele Gedanken darüber, wie er bei anderen ankommt. Er fühlt sich wohl in seiner Haut und nutzt das auch, um gut mit Leuten zu sein. Er verstellt sich nicht, weiß aber, wann er welche Seite in sich stärken muss. Er ist tatsächlich sehr offen, und das finde ich gut. Er lässt sich auf Dinge ein, ist neugierig und risikofreudig. Ich habe auch Mitleid mit ihm, vor allem, weil er für vieles, was sein Aufwachsen betrifft und worunter er leidet, nichts kann. Er macht aber das Beste daraus – und das finde ich bewundernswert.”
Auf den ersten Blick scheint Benni ziemlich unbeschwert durchs Leben zu gehen. Trügt dieser Eindruck?
„Ja, er trügt. Es tut Benni weh, dass sein Vater nie da war. Er will ihm deswegen keine Vorwürfe machen, weil es ihm schwerfällt, andere zu verletzen, aber der Schmerz sitzt tief in ihm. Außerdem hat er Schwierigkeiten, das richtige Maß zu finden. Er ist impulsiv, handelt so, wie es gerade in ihm hochkommt, und mit all den neuen Reizen in Berlin kann er nur schwer umgehen. Er hat auch vieles in Kanada versäumt, denkt er. Und Berlin muss er sowieso irgendwann noch in seinem Leben aufholen. Deswegen gibt er jetzt Vollgas.”
Benni weiß oft noch gar nicht so genau, wohin sein Weg führen soll. Kannst du diese Orientierungslosigkeit nachvollziehen?
„Ich kann sie nicht nur nachvollziehen, sondern ich erlebe sie genauso wie Benni. Zum ersten Mal in meinem Leben stehe ich auch an einem Punkt, an dem ich kein wirkliches Standbein mehr habe. Ich habe absolut keinen Plan, was ich dieses Jahr noch machen werde, wo, in welchem Land, in welcher Sprache. Und genauso wie Benni finde ich es irgendwie geil – um es mit Bennis Worten auszudrücken.”
Benni interessiert sich für Mode, Sneaker und entdeckt das Modeln für sich. Welche Facette der Figur hat dir beim Spielen bisher am meisten Spaß gemacht?
„Am meisten Spaß macht mir Bennis Jugendlichkeit, dieses Verspielte, manchmal auch Nervige, das einen 16-Jährigen ausmacht. Gleichzeitig ist Benni eine sehr intensive und extreme Persönlichkeit. Mich fasziniert besonders seine Impulsivität und wie stark seine Gefühle manchmal mit ihm durchgehen. Spannend finde ich dabei, dass seine Handlungen oft unmittelbare Folgen haben und man als Zuschauer miterlebt, wie er mit diesen Momenten umgehen muss. Diese Mischung aus Leichtigkeit, Übermut und innerer Unruhe macht ihn für mich zu einer sehr spannenden Figur.”
Wofür interessierst du dich?
„Mich interessiert vor allem Bennis Entwicklung. Ich finde spannend zu beobachten, ob und wie er die Kurve bekommt – und wann dieser Moment für ihn kommt. Mit 16 Jahren so intensive Erfahrungen zu machen, kann einen sehr prägen. Gleichzeitig finde ich die Frage interessant, ob solche Erlebnisse einen für immer festlegen oder ob man sich davon lösen, daran wachsen und vielleicht sogar gestärkt daraus hervorgehen kann. Genau diese Entwicklung ist für mich das Spannende an Benni: Er befindet sich an einem Punkt im Leben, an dem noch sehr viel offen ist.”
Wie war die Zusammenarbeit mit Felix von Jascheroff bei euren ersten gemeinsamen Drehtagen? Väterlich oder kollegial?
„Ich wurde sehr gut aufgenommen und wir haben uns schnell verstanden. Unser Verhältnis war von Anfang an sehr routiniert und auf die Arbeit ausgelegt. Wir haben nicht groß herumgeredet. Wir beide wollten arbeiten – und das so reibungslos wie möglich. Felix hat sich gleich an die Arbeit mit mir gemacht. Ich habe sehr viel von dieser Einstellung gelernt und mich schnell darauf eingestellt, was mir sehr geholfen hat, in den Rhythmus zu kommen. Er hat mir oft technische Tipps gegeben, mir Sachen erklärt und gleichzeitig genug Raum gelassen, zu meinen eigenen Schlüssen zu kommen. In dieser Hinsicht passt das tatsächlich ganz gut zu der väterlichen Führung, die auch John Benni gegenüber zeigt.”
Worauf dürfen sich die Zuschauer:innen bei Bennis Ankunft in Berlin besonders freuen?
„Die Zuschauer dürfen sich auf eine Figur freuen, die sehr viel fühlt und erlebt. Benni trägt viele Themen in sich, die viele Menschen kennen – die Suche nach dem eigenen Platz, den Wunsch dazuzugehören, aber auch die Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Dabei bringt er eine spielerische Energie mit und begegnet der Welt mit großer Neugier. Er erlebt in kürzester Zeit unglaublich viel: neue Menschen, neue Möglichkeiten und neue Konflikte. Es wird spannend zu beobachten, wie er mit all diesen Eindrücken umgeht und wie er daran wächst. Benni bringt Bewegung mit sich – manchmal Chaos, manchmal Leichtigkeit, aber immer sehr viel Gefühl.”
Warum wird Benni die GZSZ-Zuschauer überraschen – und warum könnte er ihnen schnell ans Herz wachsen?
„Ich glaube, Benni wird die Zuschauer vor allem durch seine Ehrlichkeit und seine Verletzlichkeit überraschen. Es fällt ihm nicht leicht, zu zeigen, wie sehr ihn bestimmte Dinge geprägt haben, besonders die fehlende Nähe zu seinem Vater. Auch wenn er nach außen oft selbstbewusst und lässig wirkt, treffen ihn viele Situationen viel tiefer, als er vielleicht zeigen möchte. Was ihn für mich besonders macht, ist, dass er diesen Schmerz zulässt. Er versucht nicht, ihn in Wut umzuwandeln oder an andere weiterzugeben. Stattdessen bleibt er offen und versucht, mit seinen Gefühlen umzugehen. Genau darin liegt seine größte Stärke. Benni ist kein perfekter Charakter, aber er ist ein Mensch, der fühlt, sucht und wächst. Und genau diese Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit macht ihn, glaube ich, für die Zuschauer nahbar.”
Wie John Bachmann auf das neue Zusammenleben mit seinem Sohn reagiert, ob Benni in Berlin wirklich ein Zuhause findet und wohin ihn sein neues Leben zwischen Familie, Freiheit und Modelwelt führt, zeigt „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ab Folge 8.606 am 11. September 2026 um 19.40 Uhr bei RTL.
Verwendete Quellen: RTL
