Familienzuwachs für John Bachmann!
Mit Benni (Julian Krenn) kommt jetzt sein Sohn aus Kanada nach Berlin und stellt Johns Leben ab Folge 8.606 am 11. September 2026 bei GZSZ gehörig auf den Kopf. Für Felix von Jascheroff beginnt damit auch vor der Kamera ein neues Kapitel: Nach vielen Jahren als John erlebt der Schauspieler seine Rolle plötzlich als Vater eines Teenagers. Und der hat offenbar einiges von ihm: „Da steckt schon ordentlich Bachmann drin. Benni ist impulsiv, will Dinge ausprobieren, fällt vielleicht auch mal auf die Schnauze und steht wieder auf. Das kennt John nun wirklich ganz gut.“ Wie es jetzt in der Serie weitergeht, verrät der Schauspieler im Interview.
Felix von Jascheroff ist selbst Vater
Doch hinter der Wiedersehensfreude steckt auch eine schmerzhafte Vergangenheit. John war in Bennis Leben nicht immer präsent. „John weiß, dass er einiges verpasst hat und nicht der Vater war, der jeden Morgen am Frühstückstisch saß. Das kannst du auch nicht zurückholen. Punkt.“ Statt in Schuldgefühlen zu versinken, will John nun nach vorne schauen und für seinen Sohn da sein. Das gilt auch für Bennis ersten großen Traum in Berlin: das Modeln. John unterstützt ihn und Felix kann sich eine augenzwinkernde Bemerkung nicht verkneifen: „Benni sieht natürlich verdammt gut aus. Ich sage mal so: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“ (lacht)
Dass von Jascheroff selbst Vater ist, macht die neue Geschichte für ihn besonders nahbar: „Dieses Ding, dass du dein Kind beschützen willst und gleichzeitig weißt, dass du es irgendwann machen lassen musst, kenne ich.“ Und wie viel Chaos bringt der neue Bachmann mit? Felix verspricht „viel Herz, Humor und natürlich auch ordentlich Chaos. Alles andere wäre bei einem Bachmann ja auch verdächtig.“
Wie John und Benni als Vater und Sohn zusammenfinden, zeigt „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ ab Folge 8.606 am 11. September bei RTL und vorab auf RTL+.
Felix von Jascheroff im langen Interview:
Felix, plötzlich steht Johns 16-jähriger Sohn Benni vor ihm. Was löst seine Ankunft in John aus – und wie verändert sie sein Leben?
„John freut sich natürlich erst mal wie Bolle. Das ist sein Sohn, und plötzlich ist der nicht mehr irgendwo weit weg in Kanada, sondern steht vor ihm und ist mitten in seinem Leben. Gleichzeitig merkt John ziemlich schnell: Okay, der Kleine ist gar nicht mehr so klein. Benni hat seinen eigenen Kopf, seine eigenen Vorstellungen und ordentlich Energie. Für John heißt das jetzt: Vater sein, Verantwortung übernehmen – aber bitte auch nicht gleich komplett übertreiben. Das muss er erst mal hinkriegen.”
John war in Bennis Leben nicht immer so präsent, wie es sich sein Sohn vielleicht gewünscht hätte. Wie sehr beschäftigt ihn die verpasste gemeinsame Zeit? Plagen ihn auch Schuldgefühle?
„Na klar beschäftigt ihn das. John weiß, dass er einiges verpasst hat und nicht der Vater war, der jeden Morgen am Frühstückstisch saß. Das kannst du auch nicht zurückholen. Punkt. Aber John ist auch keiner, der jetzt drei Wochen in Selbstmitleid versinkt. Er guckt lieber nach vorne und will die Zeit nutzen, die die beiden jetzt haben. Und vielleicht auch ein bisschen was wiedergutmachen – ohne daraus gleich ein Riesending zu machen.”
Trotz der langen Abwesenheit verbindet Vater und Sohn viel. Was ist das Besondere an ihrer Beziehung – und worin sind sich John und Benni vielleicht ähnlicher, als John lieb ist?
„Da steckt schon ordentlich Bachmann drin. (lacht) Benni ist impulsiv, will Dinge ausprobieren, fällt vielleicht auch mal auf die Schnauze und steht wieder auf. Das kennt John nun wirklich ganz gut. Beide haben ihren eigenen Kopf und lassen sich ungern erzählen, wie sie ihr Leben zu leben haben. Gleichzeitig ist da eine Wärme zwischen den beiden. Die müssen sich nicht alle fünf Minuten sagen, wie wichtig sie sich sind. Man merkt es trotzdem.”
Benni will Berlin entdecken, das Leben genießen und gibt ordentlich Vollgas. Wie schwer fällt es John, seinen Sohn machen zu lassen – und wann kommt bei ihm der Beschützerinstinkt durch?
„John würde ihn wahrscheinlich am liebsten machen lassen und gleichzeitig immer zwei Meter hinter ihm stehen, falls irgendwas passiert. (lacht) Funktioniert natürlich nicht. Benni ist 16 und denkt teilweise schon, er hätte das Leben komplett verstanden. Da muss John schon mal schlucken. Aber er weiß aus eigener Erfahrung auch: Manche Sachen musst du selbst erleben. Du kannst deinem Kind hundertmal sagen: Lass den Quatsch. Manchmal muss es trotzdem einmal gegen die Wand laufen. Wichtig ist nur, dass du danach da bist. Trotzdem spürt John eine gewisse Unsicherheit bei Benni. Er ist wohlbehütet bei seiner Mutter aufgewachsen und hatte eine schöne Kindheit. Dennoch hat Johns Abwesenheit in dieser prägenden Zeit eine gewisse Leere hinterlassen, die er jetzt für Benni ausfüllen möchte.”
Benni entdeckt das Modeln für sich und John unterstützt ihn dabei. Ist das für John auch eine Chance, jetzt endlich bei wichtigen Momenten im Leben seines Sohnes dabei zu sein?
„Total. Ich glaube, genau deshalb hängt John sich da auch so rein. Er will für Benni da sein und ihm zeigen: Egal, was vorher war, jetzt kannst du dich auf mich verlassen. Ob John dabei manchmal ein bisschen über‘s Ziel hinausschießt? Kann passieren. (lacht) Aber lieber so, als wieder irgendwas im Leben seines Sohnes zu verpassen. Und Benni sieht natürlich verdammt gut aus. Ich sage mal so: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.” (lacht)

Bennis Ankunft bringt Leichtigkeit, aber auch turbulente Konsequenzen in die Familie. Was verändert sich für John, Emily und Laura – und wie findet Benni seinen Platz?
„Da kommt ordentlich Bewegung in die Bude. Benni ist ja keiner, der reinkommt, sich still aufs Sofa setzt und erst mal drei Tage die Lage checkt. Der ist da. Und zwar richtig. (lacht) Gleichzeitig bringt er eine schöne Leichtigkeit mit. Das tut allen ganz gut. Aber Familie ist eben auch nie nur Friede, Freude, Eierkuchen. Und wir sind hier immer noch bei GZSZ. Wäre ja langweilig, wenn plötzlich alles glattlaufen würde.” (lacht)
Du bist selbst Vater. Gibt es in der Geschichte zwischen John und Benni Situationen, die du deshalb besonders gut nachvollziehen kannst? Wie viel Felix steckt dann in John?
„Natürlich hilft es, selbst Vater zu sein. Dieses Ding, dass du dein Kind beschützen willst und gleichzeitig weißt, dass du es irgendwann machen lassen musst, kenne ich. Du kannst nicht jeden Stein aus dem Weg räumen. Solltest du wahrscheinlich auch gar nicht. Du kannst nur versuchen, da zu sein, wenn dein Kind dich braucht. Solche Gefühle muss ich beim Spielen nicht groß suchen. Die kenne ich. Da steckt dann sicherlich auch ein bisschen Felix in John.”
Mit Julian Krenn hast du einen neuen jungen Schauspielkollegen an deiner Seite. Wie war euer erstes gemeinsames Spielen – und wann hast du gemerkt: Die Vater-Sohn-Chemie funktioniert?
„Das ging ziemlich schnell. Julian kam ans Set, war vorbereitet, hatte Bock und wollte arbeiten. Dann musst du auch nicht erst drei Stunden darüber philosophieren. Wir haben losgelegt und geguckt, was passiert. Ich mag das. Julian bringt eine ganz eigene Energie mit, und die passt super zu Benni. Irgendwann sitzt du in einer Szene und merkst: Jo, funktioniert. Mehr musst du dann auch gar nicht zerreden.”
Julian erzählt, dass du ihm technische Tipps gibst, ihm gleichzeitig aber viel Raum für eigene Erfahrungen lässt. Das klingt erstaunlich nach John und Benni. Erkennst du die Parallele?
„Ja, schon. Aber ich stelle mich morgens natürlich nicht hin und sage: ,So, mein Sohn, heute erkläre ich dir mal Fernsehen.’ (lacht) Julian kann das ja. Aber nach so vielen Jahren GZSZ kennst du natürlich ein paar Tricks und Abläufe. Wenn ich ihm mit einem kleinen Tipp das Leben leichter machen kann, mache ich das gerne. Und dann soll er seinen eigenen Weg gehen. Das passt tatsächlich auch ganz gut zu John und Benni: nicht alles vorkauen, sondern da sein und im richtigen Moment vielleicht mal einen kleinen Schubs geben.”
Was dürfen sich die GZSZ-Zuschauer von John und Benni erhoffen: Werden die beiden schnell ein eingespieltes Vater-Sohn-Team – oder sorgt ihre Vergangenheit noch für Überraschungen?
„Am besten beides, oder? (lacht) Die zwei haben eine Verbindung, aber natürlich haben sie auch eine Vergangenheit. Und die ist nicht plötzlich weg, nur weil Benni jetzt in Berlin ist. Dazu kommt: Der Junge will leben, ausprobieren, Gas geben – und wahrscheinlich auch mal ein bisschen übertreiben. John wird also gut beschäftigt sein. Ich glaube, die Zuschauer können sich auf viel Herz, Humor und natürlich auch ordentlich Chaos freuen. Alles andere wäre bei einem Bachmann ja auch verdächtig.” (lacht)
Achtung, Spoiler! SO geht es bei GZSZ weiter
GZSZ-Folge 8.606 „Brandsatz“ am Freitag, 11. September um 19.40 Uhr bei RTL
Johns Vorfreude auf die Ankunft von Benni sorgt dafür, dass Emily und Laura ihren Streit wegen Jessica hintanstellen. Und tatsächlich bringt Benni einiges an Leichtigkeit zurück in die Familie – wenn auch mit turbulenten Konsequenzen...
GZSZ-Folge 8.607 „Kampfansage“ am Montag, 14. September um 19.40 Uhr bei RTL
John gibt alles, um Benni noch rechtzeitig zum Casting zu befördern. Doch Vater und Sohn kommen zu spät, der Job ist weg. Als Laura merkt, wie sehr Bennis Enttäuschung John zusetzt, schlägt sie eine gewagte Rettungsaktion vor...
GZSZ-Folge 8.608 „Trau Dich“ am Dienstag, 15. September um 19.40 Uhr bei RTL
John freut sich mit Benni, dass er die Casterin überzeugen konnte und in der Modelagentur aufgenommen wird. Doch Bennis neuer Job macht erst richtig Sinn, wenn er länger in Berlin bleibt...
Verwendete Quellen: RTL
