3.000 Euro für alten Schmuck: „Bares für Rares“-Fund sorgt für Sensation




 Bei „Bares für Rares“ sorgt antiker Diamantschmuck für Aufsehen. Im Händlerraum entwickelt sich ein spannender Bieterwettstreit.

Dieses Familienerbstück lässt bei „Bares für Rares“ die Gebote in die Höhe schnellen! Eine Mutter und ihre Tochter aus Berlin-Heiligensee bringen eine antike Brosche und einen Armreif zu Horst Lichter. Das Schmuckset ist mit insgesamt 2,4 Karat Diamanten besetzt – und erzielt am Ende einen stattlichen Verkaufspreis.

„Bares für Rares“ entdeckt wertvolle Handarbeit

Bei „Bares für Rares“ liegen zunächst zwei Schmuckstücke auf dem Expertisentisch, die bereits mehrere Generationen überdauert haben. Sie stammen aus dem Familiennachlass und wurden einst von der Großmutter an die nächste Generation weitergegeben.

Bares für Rares
Foto: Screenshot ZDF-Mediathek

Die Expertise offenbart den besonderen Wert des Sets: Brosche und Armreif bestehen aus Roségold und sind mit zahlreichen Diamanten im Altschliff verziert. Die Brosche wird auf die Jahre zwischen 1885 und 1905 datiert. Der Armreif entstand vermutlich zwischen 1900 und 1910. Beide Stücke sind sorgfältige Werkstattarbeiten und keine Serienproduktionen.

Diamantschmuck löst Bieterwettstreit aus

Der Diamantschmuck übertrifft die Erwartungen der Verkäuferinnen deutlich. Mutter und Tochter hoffen zunächst auf rund 2.000 Euro. Die Expertise setzt den möglichen Wert jedoch bei 2.800 bis 3.200 Euro an.

Im Händlerraum startet die Versteigerung direkt bei 2.000 Euro. Mehrere Händler bieten mit und treiben den Preis Schritt für Schritt nach oben. Schließlich wechselt das historische Schmuckset für 2.900 Euro den Besitzer. Damit liegt der Verkauf fast genau innerhalb der Expertise. Zugleich wird das Diamant-Set zur wertvollsten verkauften Rarität der Folge.

Dieser Familienschmuck erzielte dreifachen Wunschpreis

Doch nicht nur 2,4 Karat sorgen bei „Bares für Rares“ für hohe Gebote. Wenige Tage zuvor übertrifft ein weiterer geerbter Diamantschmuck die Erwartungen seiner Besitzerin Monika sogar um das Dreifache.

Expertin Wendela Horz datiert die Schmuckstücke auf die Zeit um 1930. Verarbeitet wurden Gold und Platin sowie rund drei Karat Saphire und zwei Karat Diamanten. Monika hofft zunächst auf 400 bis 500 Euro. Doch allein der Goldankaufswert beträgt laut Expertise rund 600 Euro. Der Gesamtwert wird schließlich auf etwa 1.500 Euro geschätzt und für denselben Preis verkauft.


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