„Bares für Rares“-Händler Fabian Kahl brennt für Antiquitäten, hat selbst schon als Baby in einer Biedermeier-Wiege gelegen. Weshalb er das bei seinem eigenen Kind anders macht.
Köln/Unkeln – Im Juni ist der „Bares für Rares“-Star Fabian Kahl Vater eines Sohnes geworden. Seitdem hat sich für den 35-Jährigen einiges verändert. Um mehr Zeit mit seinem Kind zu verbringen, ist er bereits im Sommer 2025 sogar aus Leipzig an den Mittelrhein gezogen.
Die kleine Familie lebt nun in Unkeln in der Nähe von Bonn. Der Weg zum „Bares für Rares“-Studio in Pulheim bei Köln ist entsprechend deutlich kürzer geworden. „Ich bin total gerne Vater. Und deshalb würde ich auch gerne da sein für meinen Sohn“, begründete Fabian Kahl den Umzug in einem Gespräch mit der Landesschau Rheinland-Pfalz.
Darum setzt Fabian Kahl bei seinem Sohn auf Modernes
Nun war Kahl zu Gast in der Talkrunde „Kölner Treff“ des WDR. Der 35-Jährige gehört neben Walter „Waldi“ Lehnertz und Wolfgang Pauritsch zu den Händlern, die seit der ersten Folge von „Bares für Rares“ dabei sind. Ausgestrahlt wurde diese im August 2013, Fabian Kahl war damals zarte 21 Jahre alt.
Im „Kölner Treff“ teilt der passionierte Antiquitätenhändler einige Anekdoten aus dieser ersten Zeit der ZDF-Kultsendung. Kahl war damals wohl unter anderem wegen seiner extravaganten Outfits für die Sendung gecastet worden. Als Händler hatte er sich – obwohl in eine Familie von Antiquitätenhändlern hineingeboren – noch keinen großen Namen gemacht. Im Gegenteil.
„Als ‚Bares für Rares‘ losging, war ich völlig pleite“, berichtet er im „Kölner Treff“. Nicht einmal zur Miete für die Wohnung, die er sich mit seiner damaligen Freundin teilte, habe er etwas beisteuern können. „Und dann sitzt du da plötzlich in so einer Sendung und sollst Antiquitäten kaufen.“ Glücklicherweise hätten ihn damals seine Eltern unterstützt.
Eltern, die ihm die Liebe zu Antiquitäten buchstäblich in die Wiege gelegt hätten. „Ich habe schon als Baby in einer alten Biedermeier-Wiege gelegen“, erzählt Kahl im WDR. Die Liebe zu alten Dingen habe sein Vater dann auf spielerische Weise in ihm geweckt – und mit einem kleinen Trick. Als Junge hat Fabian Kahl nämlich im Garten unter anderem die Scherben eines alten Tonkrugs gefunden, die dort vergraben waren.
Bei seinem Kind verzichtet „Bares für Rares“-Star auf Antikes
„Das wurden immer mehr. Ich habe sie dann zusammengesetzt und hatte irgendwann einen schönen, alten Tonkrug in der Hand. Das macht dir als Kind natürlich Spaß“, erzählt Fabian Kahl. Viel später habe sich dann herausgestellt, dass der Vater den Krug selbst gekauft, zerbrochen und im Garten vergraben habe.
Nun ist Fabian Kahl seit wenigen Wochen selbst Vater. Und fährt er den eigenen Sohn denn in einem Antik-Kinderwagen aus den 1920er Jahren durch Unkeln am Rhein? „Natürlich, auf Metallreifen über das Kopfsteinpflaster in Unkeln, das macht richtig Spaß“, antwortet Kahl lachend, wird dann aber ernst: „Für Fotoshootings ist so etwas ganz schön.“ Im Alltag gebe es da aber heutzutage praktischere Ausrüstung, und die gebe es auch im Hause Kahl: „Also wir haben da alles modern.“
