„Bares für Rares“: Ladenhüter bis heute – doch für Suppes ist das Stück unbezahlbar

„Bares-für-Rares“-Star David Suppes blickt auf eine Verkaufsrunde zurück. Unglaublich, was aus dem Objekt wurde.

Eine patinierte Bronzefigur des deutschen Bildhauers Peter Steyer, die eine Frau auf einem Esel zeigt, wurde in der „Lieblingsstücke“-Ausgabe vom 25. Dezember zu einem echten Hingucker. Bis heute lässt sie „Bares-für-Rares“-Händler David Suppes nicht mehr los.

Nachdem er die Statue für einen satten Preis ergatterte, begann eine Geschichte, die der Antiquitätenhändler wohl nie für möglich gehalten hätte…

„Bares für Rares“: Eyecatcher ziert den Expertisentisch

Als „Bares für Rares“-Expertin Bianca Berding die Bronzefigur auf dem Expertisentisch erblickte, wusste sie sofort, worum es sich handelte: Eine Skulptur aus den 1970er-Jahren des deutschen Bildhauers Peter Steyer – und das in einem nahezu neuwertigen Zustand.

Berding fügte hinzu: „Peter Steyer zeigt immer das Reale, so wie wir es mit den Augen sehen und verändert es nicht. Er wird dadurch auch von einigen als langweilig empfunden.“ Sie taxierte den Wert auf 1.000 bis 1.200 Euro. Beim Rückblick auf die Szenen kann Suppes den Aussagen nur zustimmen.

Die Bronzestatue wurde bei der „Bares für Rares“-Expertise genauestens unter die Lupe genommen. Foto: Screenshot ZDF

„Das Wort ‚langweilig‘ beschreibt es ganz gut. Aber das ist auch das Schöne so. Kunst muss nicht immer aufbrausend sein. Es ist ein Kunstwerk“, merkte der„Bares für Rares“-Händler an. Er war sofort begeistert von der dekorativen Statue. Doch auch die anderen Fachmänner gerieten ins Schwärmen und sagten Suppes den Kampf an.

Geliebter Ladenhüter

Rasch schossen die Gebote in die Höhe. Vor allem Suppes war gefesselt. Seine Augen leuchteten. Er wollte das Stück Wolfgang Pauritsch keinesfalls überlassen. „Jetzt ist langsam gut hier!“, platzte es schließlich aus ihm heraus, bevor er 1.500 Euro in den „Bares für Rares“-Händlerraum rief.

Der Zuschlag veränderte alles. Bis heute ist Suppes von der Bronze fasziniert. „Es ist ein Lieblingsstück. Wenn du bei uns in den Laden reinkommst, stehst da im Eingang und schaut mich jeden Tag an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich jemals von ihr trennen werde“, offenbart er im Rückblick. Ob sie sich wohl noch immer in seinen Händen befindet?

Die gesamte „Bares-für-Rares-Lieblingsstücke“-Ausgabe (25. Dezember) ist übrigens flexibel in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Dieser Artikel erschien zuerst unter „Bares für Rares“: Ladenhüter bis heute – doch für Suppes ist das Stück unbezahlbar auf DerWesten.de.

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