Kunstwerk bei „Bares für Rares“: Händler erkennt die Wahrheit erst später

„Bares für Rares“-Star Fabian Kahl griff bei einem impressionistischen Kunstwerk zu. Erst danach folgte die Überraschung.

In den „Bares-für-Rares-Lieblingsstücke“-Folgen werden den treuen Zuschauer noch einmal besonders außergewöhnliche Exponate, Geschichten und Verkaufsrunden präsentiert. Im Rückblick sprechen die Experten und Händler emotional über ihre Erlebnisse und Käufe.

In der aktuellen Ausgabe (11. Januar) blickt Fabian Kahl auf den Kauf eines Gemäldes des niederländischen Landschaft- und Porträtmalers Frans Oerder zurück. Eigentlich wollte er nur den Preis pushen und seinen Händlerkollegen Wolfgang Pauritsch ärgern, doch am Ende gehörte das impressionistische Kunstwerk ihm selbst.

Doch das ist nicht alles: Im Endeffekt sorgte es nämlich auch endlich bei ihm für Klarheit, wie er vor der „Bares-für-Rares“-Kamera verrät…

„Bares für Rares“: Südafrikanisches Gemälde im Pulheimer Walzwerk

Das kleine Bild blieb vielen sofort im Gedächtnis. Eine Ölmalerei, die eine Dame zeigt, eingefasst in einen Galerierahmen. Ein Werk aus Südafrika, das der niederländische Künstler Frans Oerder zwischen den Jahren 1907 und 1917 malte.

Trotz seines nicht makellosen Zustands belief sich die Expertisensumme des Sachverständigen Colmar Schulte-Goltz auf 1.400 bis 1.800 Euro. Im Rückblick auf die Szenen gesteht Fabian Kahl seine Unwissenheit. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so hoch gehandelt wird. Aber man kann hier immer wieder etwas dazulernen“, erzählt er.

Foto: Screenshot ZDF

Im „Bares für Rares“-Händlerraum zeigten sich die Fachmänner und Fachdamen verhalten. Doch dann platzte der Knoten. Wolfgang Pauritsch und Fabian Kahl gaben ordentlich Gas und lieferten sich ein packendes Wettbieten. Euphorisch bereitete sich der Österreicher auf den Zuschlag vor, doch Fabian Kahl grätschte dazwischen.

Fabian Kahl gewann Erkenntnisse

Er bot 1.050 Euro. Eine kleine Spitze gegen seinen Kollegen. „Mir fehlen selten die Worte. Da gehe ich nicht mehr drüber!“, musste sich Wolfgang Pauritsch geschlagen geben. Und Fabian Kahl machte das Rennen.

„Ich glaube, dass ich in dem Moment, als der Zuschlag kam, das Bild gar nicht so sehr haben wollte wie Wolfgang. Ich wollte ihn anstacheln, noch mehr zu bieten. Das hat nicht geklappt“, blickt er ehrlich zurück. Doch die eigentliche Erkenntnis und Wahrheit folgten erst später. „Ich musste feststellen, dass es in Deutschland einen großen Markt für Frans Oerder gibt“, fügt er stolz hinzu.

Die gesamte „Bares für Rares“-Folge ist übrigens flexibel in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Dieser Artikel erschien zuerst unter Kunstwerk bei „Bares für Rares“: Händler erkennt die Wahrheit erst später auf DerWesten.de.

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