Unglaubliches Buch bei „Bares für Rares“: Es gibt auf der Welt nichts Vergleichbares

Ein uraltes Buch fand seinen Weg zu „Bares für Rares“. ZDF-Expertin Friederike Werner staunte nicht schlecht.

Autos, Uhren, Schmuck, Kunst … das sind so die bekannten Arten von Raritäten und Antiquitäten, die tagtäglich in die Pulheimer Walzwerke gebracht werden, um von Horst Lichters „Bares für Rares“-Experten begutachtet und im besten Fall von den Händlerinnen und Händlern gekauft werden. Ab und an kommt aber auch einmal ein Buch auf den Expertentisch. Im Falle des Buches von Heinz Bruhn aus Husum sogar ein ganz Besonderes.

Der war zusammen mit seiner Tochter Ann-Kristin zu „Bares für Rares“ gekommen, um ein Buch anzubieten, dass er einst durch Zufall auf dem Dachboden seiner Eltern gefunden hatte. Doch was hatte es denn nun genau zu „Bares für Rares“ geschafft?

Uraltes Buch bei „Bares für Rares“

Ein Buch, „ganz wichtig für die Geschichte der Medizin“, so erklärte es „Bares für Rares“-Expertin Friederike Werner. „Es ist nämlich die Opera Chirurgica eines italienischen Arztes, nämlich Hieronymus Fabricius“, erklärte die Sachverständige weiter. Herausgebracht wurde das Buch im Jahre 1619. Das Buch wurde berühmt. So berühmt gar, dass es auch ins Deutsche übersetzt wurde. Das Werk, das Ann-Kristin und ihr Vater Heinz nun mitgebracht hatten, war die erste Auflage in Deutscher Sprache. Erschienen 1673 in Nürnberg.

Ein uraltes Buch also, dazu in einem altersentsprechenden Zustand, jedoch auch restauriert. Was also würde sich Heinz Bruhn für sein Buch wünschen? „Ich hätte gerne 3.000 Euro“, so der Mann aus Schleswig-Holstein.

„Ich habe kein Verkaufsvergleichs-Beispiel“

Ist das realistisch? „Ich habe kein Verkaufsvergleichs-Beispiel“, so Werner, insgesamt kenne sie insgesamt nur zwei Angebote. Würde sie da den Mittelwert nehmen, käme sie auf 2.500 bis 3.000 Euro. Wunsch also erreicht. Aber würden die Händler so viel Geld bezahlen?

Zumindest ging es in die richtige Richtung. Die Händlerinnen und Händler waren durchaus angetan. So gab es am Ende zwar nicht die gewünschten 3.000 Euro. Aber Heinz gab sich mit 2.400 Euro von Susanne Steiger zufrieden. Ein toller Preis für ein bemerkenswertes Buch.

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