Bei „Bares für Rares“ sorgte ein Diamantring für Aufsehen. Susanne Steiger greift sofort zu.
Cedrik Altemeier brachte gemeinsam mit seiner Cousine Lena Schippers ein echtes Erbstück mit zu „Bares für Rares“: Einen prachtvollen Diamantring aus glänzendem 750er-Weißgold.
Der Schmuck, ein Relikt aus den 1970er-Jahren, war einst im Besitz der Uroma und später der Oma, bis die junge Generation jetzt über seine Zukunft entschied. Nach der Expertise ging der Ring ohne Umschweife in den Händlerraum – und entfachte dort ein spannendes Bietergefecht, was es in sich hatte .
„Bares für Rares„: Expertise überzeugt
Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel ließ keinen Zweifel daran, wie wertvoll das Schmuckstück, oder wie sie es nennt „Luxusgeschoss“, ist. Mit seiner stufigen Fassung und dem eleganten „Vogelzungen“-Design samt kleinen Beisteinen beeindruckte der Ring schon optisch.
Doch der wahre Trumpf lag in den Unterlagen: Eine Originalrechnung von 1971, damals mehr als 30.000 D-Mark schwer, sowie ein aktuelles Zertifikat aus Idar-Oberstein bescheinigten dem Diamanten hervorragende Eigenschaften. „Ein Luxusgeschoss“ lautete Rezepa-Zabels treffende Einschätzung, die den Ring auf bis zu 18.000 Euro taxierte.
Auf den Punkt brachte sie die besondere Papierlage, die eine Reinheit von VS2, 2,01 Karat sowie die Farbe D (hochfeines Weiß+) bestätigte. Historische Begriffe wie „lupenrein/River“ seien jedoch oft pauschal. Viel entscheidender sei die internationale D-bis-Z-Skala, erklärte sie weiter.
Richtig spannend wurde es im Händlerraum. Schmuck-Fan Susanne Steiger mischte sich schon früh aktiv in die Gebote ein. Die Auktion startete bei 8.000 Euro, steigerte sich rasant und durchbrach schnell die 10.000-Euro-Marke. Nach einem erbitterten Bieterwettkampf setzte Steiger schließlich den Schlusspunkt und bot die Höchstsumme von 15.000 Euro. Damit sicherte sie sich das begehrte Luxusstück.
Cedrik und Lena zeigten sich erleichtert und zufrieden. Sie nahmen 3.000 Euro direkt in bar mit, während der Rest per Überweisung überwiesen wird. Strahlende Gesichter und ein kurzer Handschlag besiegelten das Geschäft, das ihnen nicht nur ein kleines Vermögen, sondern auch ein denkwürdiges Erlebnis bei „Bares für Rares“ bescherte.
Dieser Artikel erschien zuerst unter „Luxusgeschoss“ bei „Bares für Rares“ – Händlerin blättert fünfstelligen Betrag hin auf DerWesten.de.