Fiese Aktion: „Bares für Rares“-Star lässt seinen Kollegen bluten

Bei „Bares für Rares“ ufert ein Bieterduell aus. Keiner der beiden Händler möchte das Rennen so schnell verlieren.

Bei „Bares für Rares“ wechseln regelmäßig kleine Raritäten den Besitzer. Doch in der Freitagsausgabe (23. Januar) landet ein ganz besonders großes und schweres Möbelstück im Studio. Mechthild und ihre Nichte Uta bringen eine massive Eichenkiste mit und sorgen damit nicht nur bei Moderator Horst Lichter für Staunen, sondern später auch für hitzige Diskussionen im Händlerraum.

Doch zunächst zur Geschichte des wuchtigen Möbelstücks. Uta hat die schwere Eichenkiste von ihrem Vater geerbt, der sie in den 1980er-Jahren erwarb. Expertin Friederike Werner ordnet das Möbelstück historisch ein.

„Bares für Rares“-Händler zeigen großes Interesse

Die Truhe stammt vermutlich aus dem westfälischen Raum und könnte einst in einem Kloster gestanden haben. Besonders ins Auge fallen die geschmiedeten Eisenbänder, die die Holztruhe aus dem 16. Jahrhundert umrahmen. Mit einem Wunschpreis von 5.000 Euro gehen Mechthild und Uta ambitioniert in die Expertise. Friederike Werner muss jedoch bremsen und taxiert den Wert auf 1.000 bis 1.500 Euro. Trotzdem möchten Tante und Nichte ihr Glück im Händlerraum versuchen.

 

Dort ist das Interesse groß. Wolfgang Pauritsch eröffnet mit 500 Euro. Ferdinand Resul Adanir legt schnell nach und bietet 1.000 Euro, offenbar bereit, den Deal früh einzutüten. Doch Kollege Christian Vechtel hat andere Pläne. „Nicht so schnell“, wirft er ein und erhöht um 50 Euro. Adanir kontert prompt. Es entwickelt sich schnell ein Bieterduell, bei dem beide Händler in 50-Euro-Schritten nachlegen.

„Bares für Rares“-Kollegen bieten um die Wette

Vechtel stachelt seinen Kollegen an: „Du blutest.“ Selbst die übrigen Händler mischen sich ein und ermutigen Adanir, nicht so schnell aufzugeben. Der aus Heidelberg stammende Händler geht schließlich bis auf 1.600 Euro hoch.

Die Verkäuferinnen verfolgen das Duell amüsiert und machen selbst noch eine spitze Bemerkung. „Also wir würden uns freuen, wenn die Truhe nach Münster geht“, scherzen sie und spielen damit auf Vechtel an, der dort sein Antiquitätengeschäft betreibt. Der lässt sich nicht lange bitten und erhöht erneut. Doch Adanir bleibt hart, bietet schließlich 1.700 Euro und macht damit den Sack zu. Damit ist der Deal ist besiegelt.

Christian Vechtel geht zwar leer aus, zieht aber sein ganz eigenes Fazit: „Ich finde, ich habe das hervorragend nach oben getrieben.“

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