„Bares für Rares“-Star Horst Lichter aufgelöst: „Waldi, die Polizei steht draußen“

Was so eine Verhandlung alles auslösen kann. Plötzlich stürmt Horst Lichter ganz aufgelöst ins „Bares für Rares“-Studio.

Was war denn da bitte bei „Bares für Rares“ los? Gerade war die Sendung am Freitag (30. Januar) zu Ende gegangen, da erleuchtete plötzlich Blaulicht das Pulheimer Walzwerk. Im Hintergrund: Sirenen. Ganz aufgelöst stürmt Horst Lichter in den Händlerraum, in dem nur noch Walter Lehnertz saß.

„Waldi, die Polizei steht draußen. Die haben nach dir gefragt“, überbringt der „Bares für Rares“-Moderator die vermeintlich schlechte Nachricht. Doch Waldi bleibt cool. „Echt?“, fragt er, „ist doch kein Problem, ich habe doch meine ‚Gefängnis-frei-Karte‘.“

„Bares für Rares“-Star hat die ‚Gefängnis-frei-Karte‘

Da konnte Horst Lichter nur grinsen. Schließlich stand nicht wirklich die Polizei vor der Tür und wollte den sympathischen Antik-Händler abholen (Wie dessen erotisches Zimmer aussieht, kannst du dir in unserem Video anschauen). Nein, der kleine Gag zum Abschluss der Sendung war eine Referenz auf das Monopoly-Spiel, das Walter Lehnertz bei „Bares für Rares“ gekauft hatte.

 

Und zwar ein ganz besonderes. War das Brettspiel, das Jasmin und Martin Röttgen aus Hürth auf einem Flohmarkt erstanden hatten, doch eine echte Rarität. Es handelte sich nämlich um die deutsche Erstauflage des beliebten Klassikers. Statt Euro waren die Scheine sogar noch in Reichsmark ausgezeichnet. Und auch die Straßen waren noch andere als heute.

Monopoly von 1936

Leider hatte das Spiel aus dem Jahre 1936 schon einiges erlebt, was man dem Karton, fehlenden Figuren und auch Geldscheinen auch ansah. Dennoch sollten so rund 100 bis 150 Euro drin sein, wie ZDF-Experte Sven Deutschmanek taxierte.

Bei den Händlern war aber besonders Waldi ganz begeistert, schnappte sich schon vor der eigentlichen Verhandlung die „Gefängnis-frei-Karte“. Und kaufte das Spiel schlussendlich auch für 100 Euro. Was Martin Röttgen nach der Verhandlung zu einem kleinen Späßchen animierte. „Ja, wir wollten die Jobs kündigen, und machen einen schönen Urlaub in Saint-Tropez oder der Côte d’Azur“, witzelte der Hürther über die 100 Euro. Na, dann mal viel Freude!

Dieser Artikel erschien zuerst unter „Bares für Rares“-Star Horst Lichter aufgelöst: „Waldi, die Polizei steht draußen“ auf DerWesten.de.

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