Bei „Bares für Rares“ hat ein Verkäufer für sein Armband hohe Ansprüche. Doch die Erwartungen werden schnell gedämpft.
Viele Kandidaten träumen bei „Bares für Rares“ vom großen Geld. Doch oft zeigt sich schnell, dass die Realität ernüchternd sein kann. So erging es auch Maximilian aus Hamburg, der ein besonderes Schmuckstück seiner Frau in die ZDF-Show brachte. Das Armband galt lange als verschollen, bis ein reiner Zufall es wieder ans Licht brachte. Es war verhakt im Schaumstoff des Etuis und so im Deckel verborgen.
In der Mittwochsausgabe (4. Februar) wollte Max das Armband nun verkaufen und mit einem Wunschpreis von 15.000 Euro lagen seine Erwartungen hoch. Aber der Dämpfer folgte schnell.
Hohe Erwartungen bei „Bares für Rares“
Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel klärte über das Armband auf. Es besteht aus 750er Weißgold und ist mit 144 Brillanten (15,8 Karat) und neun Saphiren (9,45 Karat) besetzt. Sie datierte das Schmuckstück in die 60er- bis 70er-Jahre, wobei die Saphire und die Fertigungsweise auf Thailand hindeuten. Trotz der Karatzahl handelt es sich bei den Diamanten um eine Mischung aus weißen und getönten Steinen.
Der Goldwert allein liegt bei 2.140 Euro. Doch die Expertenschätzung bewegt sich lediglich zwischen 5.000 und 7.000 Euro. Max erklärte sich dennoch bereit, das Stück für den Schätzwert anzubieten, und das weit unter seinem ursprünglichen Wunschpreis.
Händler bieten nicht mal die Hälfte des Wunschpreises
Lisa Nüßle eröffnete das Bieten mit 3.000 Euro, während David Suppes und Julian Schmitz-Avila den Preis zügig in die Höhe trieben. Schließlich bot Lisa 5.000 Euro, doch die Konkurrenz blieb hartnäckig. Nach einem spannenden Bieterduell erhielt Lisa Nüßle schließlich den Zuschlag für 5.300 Euro.
Am Ende nahm Max das Angebot an, obwohl er nicht einmal die Hälfte seines Wunschpreises erreichte.
Spannend: Zuletzt landete ein skurriles Objekt bei „Bares für Rares“: „Bares für Rares“-Verkäuferin will skurriles „Ding“ loswerden – Händler nennt es „LSD-Traum.“
Dieser Artikel erschien zuerst unter „Bares für Rares“-Kandidat will 15.000 Euro haben: Händler bieten nicht mal die Hälfte auf DerWesten.de.