Felix Lobrecht rechnet in seinem Podcast mit „Bares für Rares“ ab. Dabei bekommen besonders die Händler ihr Fett weg.
„Bares für Rares“ ist Kult – bei Jung und Alt. Doch für Comedian Felix Lobrecht (37) ist die ZDF-Trödelshow offenbar nicht mehr das, was sie mal war. In seinem Podcast „Gemischtes Hack“ mit Tommi Schmitt (37) teilt er ordentlich aus und nimmt vor allem die Händler ins Visier.
Lobrecht erzählt, er habe neulich beim Zappen wieder in die Sendung reingeschaut und schnell gemerkt: „Nee, das ist es nicht mehr.“ Früher habe er „Bares für Rares“ gern gesehen, heute wirke das Ganze für ihn auserzählt. Dabei, so sagt er selbstironisch, müsste er eigentlich längst zur Zielgruppe gehören: „Je älter ich werde, desto mehr bin ich eigentlich genau dafür gemacht.“
Hat „Bares für Rares“ seinen Glanz verloren?
Auch Tommi Schmitt steigt in die Diskussion ein. Ihn habe an der Show immer gestört, dass dort angeblich nie „wirklich krasse“ Objekte verkauft würden. Lobrecht widerspricht: Doch, die gebe es schon – teure Uhren, Schmuck, seltene Stücke, teilweise für 30.000 oder 40.000 Euro. Aber genau da liege das Problem.
Sein Frust richtet sich vor allem gegen die Leute im Händlerraum: „Du kennst die alle gar nicht mehr. Du kennst die Experten nicht mehr. Du kriegst da einen absoluten B-Kader vorgesetzt.“ Früher habe es noch markante Figuren gegeben, heute wirke vieles austauschbar.
Lobrecht spitzt es zu: Man komme rein und frage sich, ob man im Wartezimmer sitzt oder ob das wirklich die Käufer sein sollen.
Zwar sei „80-Euro-Waldi“ noch da, aber viele der bekannten Gesichter seien verschwunden. „Da ist überhaupt keine Verbindung mehr, an die willst du gar nicht mehr verkaufen“, sagt Lobrecht. Ein „Downfall von ‘Bares für Rares‘“, erklärt Lobrecht abschließend.
Dieser Artikel erschien zuerst unter Felix Lobrecht ätzt über „Bares für Rares“-Händler: „Absoluter B-Kader“ auf DerWesten.de.