Bei „Bares für Rares“ sorgt eine einzigartige Brosche für Aufsehen. Sie hat eine beeindruckende Geschichte.
Eine Geschichte wie diese hört man bei der ZDF-Kult-Sendung „Bares für Rares“ extrem selten. Kandidatin Renate Noll aus Neunkirchen-Seelscheid hat nicht nur eine edle und kostspielige 585er-Gold-Brosche mit im Gepäck, sondern ein echtes Unikat mit einer ganz besonderen Geschichte.
„Meine Mutter war Verkäuferin in einem Juweliergeschäft in Hamburg und künstlerisch sehr begabt. Sie hat viele Aquarellzeichnungen gemacht und auch Schmuck entworfen. Diese Brosche hat sie für sich in den 1960er- und 1970er-Jahre entworfen“, offenbart sie Horst Lichter und Heide Rezepa-Zabel bei der Expertise.
„Bares für Rares“: Ein funkelnder Schatz sorgt für pure Faszination
Die „Bares für Rares“-Expertin beschreibt begeistert: „Sie ist zauberhaft gestaltet und erinnert an eine Sternenexplosion. Es ist so umgesetzt worden, dass sich Flachdrähte radial um einen Mittelstein herumgruppieren und im Verlauf mit diesem Schweif werden dann Brillanten herumgruppiert. Diese Brillanten sind in gleichmäßigen Chatons gefasst.“
Zudem entfaltet die Brosche ihr Funkeln durch Altschliffe und moderne Diamantschliffe. Als Wendela Horz den Wunschpreis von Renate hört, traut sie ihren Augen kaum. Sie fordert schlappe 500 bis 600 Euro.
Heide Rezepa-Zabel verdoppelt auf 1.100 bis 1.200 Euro. Preissphären, die Renate extrem begeistern. Im „Bares für Rares“-Händlerraum entsteht plötzlich pure Faszination. Als Händler Julian Schmitz-Avila hört, dass Renates Mutter die Brosche entwarf, ist er völlig baff.
„Alter Schwede! Da wirst du ja blind, weil sie so funkelt“
Auch Waldi ist völlig geflasht: „Alter Schwede! Da wirst du ja blind, weil sie so funkelt“, platzt es aus ihm heraus. Danach entbrennt ein packender Bieterwettstreit. Das Dilemma? Der Schätzpreis liegt in weiter Ferne. Zudem erklärt Händlerin Elisabeth Nüdling, dass sie die Brosche in ein Collier umbauen wollen.
Am Ende reißt sie Julian Schmitz-Avila die Brosche unter den Augen weg und legt 900 Euro auf den „Bares für Rares“-Händlertisch. Ein Blick auf Renate genügt, um zu erkennen, dass sie happy ist. Die 82-Jährige verlässt euphorisch und lachend den Händlerraum.
Dieser Artikel erschien zuerst unter Edle Brosche bei „Bares für Rares“ – als Kandidatin Wunschpreis nennt, traut Expertin ihren Ohren nicht auf DerWesten.de.