In Folge 4894 der Seifenoper „Alles was zählt“ wird es für Lucie Ziegler (Julia Wiedemann) langsam ernst. Nach ihrem schweren Unfall steht nun die entscheidende Operation an – ein Eingriff, der darüber bestimmen könnte, ob das Gefühl in ihr Bein zurückkehrt. Obwohl Lucie der OP zugestimmt hat, holen sie kurz vor dem Termin massive Zweifel ein.
Henning macht sich Sorgen
Einen Tag vor der Operation bekommt Lucie Besuch im St. Vinzenz Krankenhaus. Ihr Vater Henning Ziegler (Stefan Bockelmann), Lennox (Leif Lunburg) und Nele Jung (Maria Müller) wollen sie aufmuntern und bringen selbstgekochtes Essen von Daniela Ziegler (Berrit Arnold) mit. Daniela kann leider nicht persönlich kommen, da sie im „Punto d’Amore“ aushelfen muss.
Die Stimmung ist herzlich: Gemeinsam spielen die vier Mau Mau, lachen und versuchen, Lucie auf andere Gedanken zu bringen. Für einen Moment scheint die Sorge vergessen. Besonders Henning bemüht sich, stark zu wirken – auch wenn ihm die Angst um seine Tochter deutlich anzumerken ist.

Seitdem Lucie (Julia Wiedemann) den Unfall hatte, machen sich Henning (Stefan Bockelmann) und Daniela (Berrit Arnold) große Sorgen um sie.
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Imanis bleibt ehrlich
Zuvor hatte Imani als leitende Ärztin Lucie noch einmal sachlich über die Risiken aufgeklärt. Selbst wenn es gelinge, die Nerven vollständig wieder miteinander zu verbinden, könne es dauern, bis das Gefühl zurückkehre. Lucie müsse Geduld haben. Gleichzeitig macht Imani deutlich: Ohne Operation würde die Taubheit im Bein auf jeden Fall bleiben. Die Ärzte seien zuversichtlich, der Eingriff gelte als Routine-Operation.
Lucie unterschreibt die Einwilligungserklärung, als ihr Vater und ihre Freunde hereinkommen. Später bleibt Henning noch etwas länger bei seiner Tochter. Bei einer weiteren Partie Mau Mau versucht er, sie abzulenken. Lucie gibt sich tapfer: Sie sei zwar nervös, habe aber keine Angst vor der OP. Falls sie nachts nicht schlafen könne, dürfe sie ihn jederzeit anrufen, versichert Henning, bevor er sich nur widerwillig verabschiedet.
Zwischen Zuversicht und unterbewusster Angst
Doch kaum ist sie allein, brechen die Sorgen durch. In Gedanken geht Lucie das Gespräch mit Imani immer wieder durch – besonders den schlimmsten Satz: Sollte das Gefühl nicht zurückkehren, könnte sie womöglich nie wieder richtig laufen. Die optimistischen Worte über gute Chancen und Routine scheinen in ihrem Unterbewusstsein keinen Platz zu finden.
Der schreckliche Albtraum
In der Nacht wird ihre Angst zur bitteren Realität – zumindest im Traum. Lucie träumt, sie wache nach der Operation auf. Imani ruft ihren Namen, Henning steht an ihrem Bett und sagt erleichtert: „Du hast es geschafft, die OP ist vorbei.“ Doch dann der Schock. Imani sagt: „Du wirst nie wieder richtig laufen können!“
Schweißgebadet schreckt Lucie aus dem Albtraum hoch. Es war nur ein Traum – doch die Angst ist real. Wie wird sie mit dieser Belastung umgehen? Und wird die Operation den erhofften Erfolg bringen? Die kommenden Folgen von „Alles was zählt“ versprechen emotionale Momente und banges Mitfiebern um Lucies Zukunft.