Bei „Bares für Rares“ ist alles echt. Das hat Horst Lichter schon häufiger betont, und tut es auch in der neuen Episode.
Die Vorwürfe sind fast so alt wie die Sendung selbst: Bei „Bares für Rares“ sei nicht alles echt. Ob es nun Zweifel an den Protagonisten im Studio gab, die zu Anfang der Show noch gezeigt wurden, oder Fragezeichen hinter dem Unwissen der Händlerinnen und Händler zu Beginn der Verhandlungen. Nahezu alles wurde bereits auf den Prüfstein der Öffentlichkeit gestellt.
Klar ist, „Bares für Rares“ ist echt, das stellte auch Horst Lichter in der Sendung, die das ZDF am Mittwoch (25. Februar 2026) ausstrahlt noch einmal klar und deutlich fest. „Frau Dr. Heide Rezepa-Zabel höchstpersönlich. Kein 3D, keine KI, alles original. Und ich bin der Horst“, begrüßte er seine Kandidatin Eva Kolfenbach.
Edle Ohrhänger bei „Bares für Rares“
Die 80-jährige Ehrenamtlerin aus Bad Hönningen hatte ein Paar Ohrhänger mitgebracht, die ihr Katzenschutzverein als Spende von einer großzügigen Dame erhalten hatte. Sie sei ihrem Verein mit dem Auftrag übergeben worden, sie möglichst teuer zu veräußern, um viel Geld für die Katzen zu generieren.
Und so kam Heide Rezepa-Zabel ins Spiel. Die Ohrringe würden aus dem 19. Jahrhundert stammen, so die „Bares für Rares“-Expertin. Dazu aus purem Gold. Aus 15-karätigem Gold, um genau zu sein. Dazu würden sie ein schönes Motiv zeigen, so die „Bares für Rares“-Expertin. Würde sie doch an eine Blüte zeigen, über die ein Mond aus Perlen gespannt sein. Ohrringe zum Honeymoon, zur Hochzeit also. Mutmaßlich entstanden in den 1870er-Jahren.
ZDF-Händler sind ganz begeistert
Einen Hersteller gab es zwar nicht. Dafür einen Goldwert. Und der lag bei 506 Euro. Die 520 Euro, die sich Eva Kolfenbach wünschte, waren also im Bereich des Greifbaren. Und so landete Heide schlussendlich bei 750 bis 900 Euro. Da war die Händlerkarte doch garantiert. Doch würden die Händler tatsächlich auch ihre Kreditkarten glühen lassen?
Wenn man Lisa Nüdlings Reaktion als Grundlage legen würde – auf jeden Fall. „Das ist ja der 6er mit Zusatzzahl“, jubelte die Händlerin beim ersten Blick auf den Schmuck. Und so gingen die Gebote direkt mit 500 Euro los. Dabei jedoch sollte es nicht bleiben. Und so gingen die Ohrhänger für 700 Euro – wenig überraschend – an Lisa Nüdling.
Dieser Artikel erschien zuerst unter Horst Lichter kontert „Bares für Rares“-Fake-Vorwürfen: „Keine KI“ auf DerWesten.de.