„Bares für Rares“-Star kauft Bild weit unter Schätzpreis: Kurz darauf explodiert der Wert

Wolfgang Pauritsch hat sich bei „Bares für Rares“ in ein Bild verguckt. Sein Gefühl sollte ihn nicht täuschen.

Sparsam einkaufen und teuer verkaufen – das ist die Maxime eines jeden Händlers, der nicht in Armut sterben will. Ist ja auch logisch, schließlich möchte man mit seiner Arbeit Geld verdienen und nicht am Ende noch etwas draufzahlen. Das sah wohl auch „Bares für Rares“-Star Wolfgang Pauritsch so, als er in der ZDF-Trödelsendung das Porträt der griechischen Göttin Eos des Künstlers Raffael Schuster-Woldan erstand.

Doch er kaufte es nicht nur zur Gewinnmaximierung. Wolfgang Pauritsch hatte sich wirklich in das Gemälde verguckt. „Als ich das Bild das erste Mal sah, war ich verliebt. Diese Malweise vor über 120 Jahren, und dann dieses Schwebende, dieses Besondere und Mystische, das hat mich total angemacht“, verriet der „Bares für Rares“-Händler in der Sondersendung „Händlerstücke“.

„Bares für Rares“-Händler von Bild verzückt

Und so war es auch wenig überraschend, dass Pauritsch seine Händlerkollegen beim Wettbieten um das Bild locker ausstach. Wenn auch mit einem Gebot, deutlich unterhalb der Schätzung, die Colmar Schulte-Goltz bei seiner Expertise mit 2.500 bis 3.000 Euro beziffert hatte.

1.500 Euro zahlte er für das Bild, das durchaus noch einiges an Arbeit bedurfte. So war es wahrlich nicht im allerbesten Zustand. Dafür hatte Wolfgang Pauritsch aber glücklicherweise genau die richtige Frau. Nämlich Restauratorin Anett Quast aus München. Die arbeitet bereits seit vielen Jahren mit Wolfgang Pauritsch zusammen und konnte schnell erfassen, was alles gemacht werden musste. Ein Riss, Beulen, nicht optimale Retuschen … Es gab einiges zu tun.

Das sollte sich auch schlussendlich im Preis niederschlagen. „Ich habe das Bild für 1.500 Euro von der netten Dame gekauft. Die Anett stellt mir jetzt 600 Euro plus Mehrwertsteuer in Rechnung für ihre Arbeit und Arbeitszeit. Das heißt, nach Adam Riese bin ich bei 2.200 bis 2.300 im Einkauf. Eigentlich will ich das Bild momentan gar nicht verkaufen. So gut gefällt es mir. Aber wenn es jemand haben will, dann muss er schon an die 4.000 Euro dafür ausgeben“, rechnet Pauritsch vor.

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