„Bares für Rares“-Kandidat will Adidas-Jacke von BVB-Legende verkaufen: Im Händlerraum ändert er seine Meinung

Ein „Bares für Rares“-Kandidat hatte gleich zwei ganz besondere Stücke Sportgeschichte im Angebot. Doch dann änderte sich seine Meinung.

Sportgeschichte bei „Bares für Rares“. Und das gleich doppelt. Zugegeben: Raritäten gab es in der ZDF-Trödelshow bereits einige. Von seltenen Rolex-Uhren, über edle Autos oder Unikate aus dem Bereich Schmuck. Die Adidas-Jacken jedoch, die Logistikmitarbeiter Anton Strauss aus Bremen mitgebracht hatte, waren etwas ganz, ganz, ganz Besonderes. Hatte der 75-Jährige sie doch von niemand geringerem als BVB-Legende Manfred Burgsmüller erhalten. Und das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

So habe er Manfred Burgsmüller Tennisstunden gegeben. Als Dankeschön habe er unter anderem die beiden Jacken der Marke Adidas bekommen. Was Antons Geschichte besonders spannend macht: Eine der beiden Jacken, eine schwarze Lederjacke soll insgesamt nur drei Mal hergestellt worden sein. Einmal für eben jenen Manni Burgsmüller, dazu eine für Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus und eine für Trainerlegende Winfried Schäfer.

Das Bild zeigt zwei Jacken der Marke Adidas.
Die zwei Adidas-Jacken gehörten einst BVB-Legende Manfred Burgsmüller. Foto: Screenshot ZDF

Adidas-Jacken bei „Bares für Rares“

Hergestellt worden, so referiert „Bares für Rares“-Expertin Annika Raßbach seien die Jacken in den 90er-Jahren. Allerdings nicht bloß dreimal. „Die waren ganz normal im Verkauf. Sie sind auch leider nicht limitiert gewesen. Es war jetzt nicht die Mega-Massenproduktion, sie hielt ja auch nur ein paar Jahre wohl an“, so Raßbach. Leider jedoch gab es von beiden mitgebrachten Modellen mehrere Exemplare.

Das jedoch war nicht das einzige Problem. So fehlten die Etiketten von Adidas aus den 90ern, was darauf zurückzuführen war, dass Anton Strauss ein neues Innenfutter hatte einnähen lassen. Sie waren also beide nicht mehr im Originalzustand. Für Sammler ein großes Problem. Dazu kam, dass der „Bares für Rares“-Kandidat nicht einmal einen Preiswunsch formulieren konnte.

Würde er sich also mit den 200 bis 300 Euro zufriedengeben, die Annika für beide Jacken ansetzte? Und wie, er sei froh, wenn sie in gute Hände kämen, so der „Bares für Rares“-Kandidat.

Im Händlerraum jedoch änderte er plötzlich seine Meinung. Unter 250 Euro wollte er sie dann doch nicht abgeben. Die jedoch war kein Händler bereit, zu bezahlen, und so musste Anton die Adidas-Jacken wieder mit nach Hause nehmen.

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