Wer hätte das gedacht? In einer aktuellen Ausgabe von „Bares für Rares“ offenbart ein Händler ein überraschendes Liebesgeheimnis.
Die einen kaufen einen Strauß rote Rosen, die anderen versuchen es mit einer Umarmung. Händler Walter „Waldi“ Lehnertz hingegen verrät in einer aktuellen „Bares für Rares“-Ausgabe im ZDF, wie er seine Lebenspartnerin um Entschuldigung bittet, wenn er etwas angestellt hat.


Anlass der Offenbarung ist ein besonderes Verkaufsobjekt. Feilgeboten wird ein zierliches Stück, von dem auch der Gastgeber Horst Lichter auf den ersten Blick angetan ist: „Das ist aber hübsch! Das gefällt mir.“ Das raffiniert gestaltete Schmuckstück, das aus zwei Händen und einem Herz besteht, ist schon sehr alt, wie der Experte Patrick Lessmann weiß: Der Verlobungsring der Uroma. aus 585er-Roségold, ist bereits vor über 200 Jahren entstanden. Der sogenannte „Fede“-Ring, vermutlich aus England, erreicht eine Expertise von 900 bis 1.200 Euro. Der Wunschpreis liegt mit 200 Euro deutlich darunter.

Im Anschluss an die Expertise wirft auch das Händlerteam einen ganz genauen Blick darauf. „Alter Schwede, wie geil ist das denn“, entfährt es Walter „Waldi“ Lehnertz, als er begreift, dass sich der Ring auseinanderdrehen lässt. Zwei Hände schützen ein Herz. „Das ist mal eine tolle Symbolik“, staunt auch Susanne Steiger.
„Das ist was für meine Wiedergutmachungsschublade“
Waldi zeigt reges Interesse: „Das ist was für meine Wiedergutmachungsschublade.“ Immer dann, wenn er etwas anstellt hat, zückt er daraus etwas für seine „Holde“. „Da kann ich richtig mit punkten“, gibt er zu. Und man fragt sich: Ob er wohl oft in diese Schublade greifen muss?
Wie auch immer: Lehnertz startet mit 500 Euro. Doch auch Susanne Steiger hat Interesse und bietet stets zehn Prozent mehr als ihr Kontrahent. In Hunderterschritten geht’s hoch. Kann Waldi sein Schubfach um einen Gegenstand erweitern?
Weder den hohen Preis noch das hohe Alter haben die Verkäuferinnen erahnt. Umso glücklicher sind sie am Ende über den Erlös. Für 900 Euro kann Waldi Lehnertz nun den Ring zur Wiedergutmachung bei seiner Frau einsetzen – oder eher: hoffentlich nicht. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)