Kunsthändler Walter Lehnertz zeigt sich bei „Bares für Rares“ meist souverän, doch ein riskantes Hobby hat ihn an seine Grenzen gebracht.
Leipzig – Seit über zwölf Jahren zählt „Bares für Rares“ zu den festen Größen im deutschen Nachmittagsprogramm und begeistert das TV-Publikum. In der von Horst Lichter (64) moderierten Sendung präsentieren Teilnehmer besondere Einzelstücke, Antiquitäten und kuriose Fundstücke – stets mit dem Ziel, diese gewinnbringend an die erfahrenen Händler der Show zu verkaufen.


Zum Händlerteam gehört auch der Kunsthändler Walter Lehnertz (59), der bereits seit der ersten Staffel Teil der Sendung ist. Bekannt ist er vor allem unter dem Spitznamen „80-Euro-Waldi“, da seine Einstiegsgebote häufig bei genau diesem Betrag liegen. In der Talkshow „Riverboat“ sprach Lehnertz kürzlich über eines seiner besonderen Hobbys und sorgte damit für Aufmerksamkeit.

Walter Lehnertz erlitt einen Trainingsunfall
Moderator Wolfgang Lippert (74) merkte an, dass Lehnertz beim Hundeschlittenfahren eine gute Figur mache. Dieser entgegnete, er habe den zweiten Platz erreicht. Zur Vorbereitung habe der Kunsthändler 13 Kilogramm abgenommen. „Ich habe trainiert, denn ich wollte auch die Geschwindigkeit verinnerlichen.“ Sein sogenanntes Trockentraining absolvierte er ohne Hund, aber mit einem Unimog. Das sei im Nachhinein jedoch nicht seine beste Idee gewesen, so Lehnertz.
Ein Trainingsausschnitt dokumentierte, wie Lehnertz während der Vorbereitung stürzte. Er bestätigte, dass der Unfall schmerzhaft gewesen sei und ihm bis heute zu schaffen mache. Dennoch stellte er klar: „Ich gehe doch nicht zum Arzt.“ Obwohl ihm viele dazu rieten, lehnte der Kunsthändler einen Arztbesuch ab. „Was von alleine kommt, geht auch wieder von alleine“, scherzte Lehnertz.
Bereits vor vier Jahren zog sich Lehnertz Verletzungen zu, als er für die Sendung „Skate Fever – Stars auf Rollschuhen“ trainierte. In einer Instagram-Story zeigte „80-Euro-Waldi“ damals blaue Flecken und Schürfwunden an den Armen. „Ich sag euch nur eins, bei Skate Fever mitzumachen ist kein Kindergeburtstag. Denn auf vier Rollen noch graziös über die Fläche zu gleiten, ist anscheinend gar nicht so einfach, wie man behaupten mag“, berichtete Lehnertz.
Verwendete Quellen: „Riverboat“, Instagram