„Bares für Rares“-Verkäufer verlangt 20.000 Euro für Handtasche – doch die ist viel mehr wert

Eine jahrzehntelang aufbewahrte Abendtasche entpuppte sich bei „Bares für Rares“ als kleines Vermögen. Und Horst Lichter war nicht der einzige der aus dem Staunen gar nicht mehr rauskam …

So viel Staunen gibt es selbst bei „Bares für Rares“ nicht alle Tage. Eine Gold-Antiquität sorgte in der ZDF-Trödelshow nicht nur bei Moderator Horst Lichter für große Augen. Denn auf einen stolzen Wunschpreis folgte eine noch höhere Expertise, und im Händlerraum endete die Versteigerung mit einem wahren Wahnsinnsgebot.

"Bares für Rares" - So viel Staunen gibt es selbst bei "Bares für Rares" und dem begeisterungsfähigen Moderator Horst Lichter nicht alle Tage.
So viel Staunen gibt es selbst bei „Bares für Rares“ und dem begeisterungsfähigen Moderator Horst Lichter nicht alle Tage. © ZDF

„Wow, die ist aber schwer“, staunte Lichter, als Heide Rezepa-Zabel ihm das goldene Täschchen in die Hand legte. Der Moderator war völlig begeistert, wie das filigrane Stück über seine Hand glitt: „Irre, das läuft wie Wasser.“ Auch die Expertin schwärmte, denn die außergewöhnliche Tasche fühlte sich für sie „wie ein schweres Seidengewebe“ an.

Horst Lichter reagiert fassungslos: „Mein Gott!“

Das goldene Täschchen für „kleines Gepäck wie Zigarettenetui oder Geldscheine“ bestand Rezepa-Zabel zufolge aus 10.000 bis 15.000 Ösen, die „einzeln verlötet wurden“. Für etwa 500 Ösen brauchte eine Arbeiterin rund eine Stunde, sodass sich die gesamte Herstellungszeit auf ungefähr drei Tage summiert haben dürfte, schätzte die Expertin.

Nachdem die Expertin den enormen Herstellungsaufwand erläutert hatte, schnaufte Lichter fassungslos: „Mein Gott.“ Rezepa-Zabel betonte noch einmal die besondere Qualität des Stücks: „Das ist eine unglaubliche Handwerkskunst.“ Die aus Tricolor-Gold gefertigten Ösen bildeten zudem ein Chevron-Muster (Zickzack-Optik), erklärte sie.

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