Horst Lichter erkennt bei „Bares für Rares“ sofort eine Figur aus „Ice Age“. Kurz darauf geht es im Händlerraum deutlich höher, als das Verkäuferpaar erwartet.
Bei „Bares für Rares“ sorgt Scrat aus „Ice Age“ für einen seltenen Moment: Horst Lichter würde den großen Aufsteller am liebsten selbst behalten. Monika und Dieter aus Ingolstadt dürfen ihre Figur aber nur an die Händler verkaufen. Dort entwickelt sich ihr Besuch zu einem teuren Duell.
Horst Lichter schwärmt bei „Bares für Rares“
Als Horst Lichter die Figur erkannte, war seine Begeisterung sofort zu sehen. „Wir müssen hier abbrechen“, sagte er und erklärte direkt: „Ich will das haben.“ Der Moderator nannte Scrat „großartig, grandios, irre“ und verriet, dass er die „Ice Age“-Filme sehr mag. Auch eine andere Figur der Reihe erwähnte er: „Und Sid ist eine Legende.“
Monika und Dieter hatten Scrat vor zwölf Jahren bei einer Charity-Veranstaltung gewonnen. Die Figur war dort der Hauptpreis. Laut Dieter kosteten damals fünf Lose je zehn Euro. Danach stand der Aufsteller vor den Kinderzimmern. Inzwischen sind die Kinder aus dem Haus, deshalb sollte Scrat weiterziehen.
Detlev Kümmel schätzt Figur höher
Experte Detlev Kümmel ordnete die Figur als Merchandising-Stück zum ersten „Ice Age“-Film ein. Produziert wurde sie demnach um 2002. Kümmel erklärte außerdem, Scrat sei das Markenzeichen der fünfteiligen Filmreihe, die insgesamt rund 3,2 Milliarden Euro eingespielt habe.
Der Aufsteller besteht aus Polyresin, ist handbemalt und zeigte nur einige Farbabplatzer. Monika und Dieter wünschten sich 200 Euro. Kümmel tippte auf einen Wert von 400 bis 500 Euro.
Großes Bieten beim „Bares für Rares“-Team
Im Händlerraum erkannte Walter Lehnertz sofort das Potenzial der Figur. Auch Liza Kielon zeigte Interesse und stellte klar, dass es sich nicht um Sid, sondern um Scrat handelt. Nach dem Startgebot von 80 Euro boten mehrere Händler mit. Später mischte sich Jos van Katwijk ein.
Bei 600 Euro fragte Elisabeth Nüdling: „Seid ihr wahnsinnig?“ Lehnertz sprang später auf 1.000 Euro, doch Kielon blieb dran. Am Ende bot sie 1.500 Euro. Lehnertz zog zurück und sagte: „Jetzt siegt die Vernunft.“ Damit ging der „Ice Age“-Aufsteller an Liza Kielon.
Auch Ohrclips überraschten bei „Bares für Rares“
Nicht nur außergewöhnliche Filmfiguren sorgen bei „Bares für Rares“ für hohe Gebote. Auch ein Paar goldfarbene Ohrclips wurde in der Sendung überraschend zum wertvollen Fund. Gabi und Micha aus Großdeuben bei Leipzig hatten die Schmuckstücke mitgebracht, die zunächst wie Modeschmuck wirkten. In der Expertise stellte sich jedoch heraus, dass sie von Tiffany & Co. stammen und zur „Signature X Collection“ von Paloma Picasso aus den 1990er-Jahren gehören.
Micha hatte zunächst auf 2.100 Euro gehofft, orientiert am Goldwert. Die Expertenschätzung lag schließlich bei 2.800 bis 3.200 Euro. Im Händlerraum entwickelte sich ein Bietduell, am Ende wurden die Ohrclips für 3.550 Euro verkauft – und lagen damit sogar über der Schätzung.
