Nina (Maria Wedig) hat Zoe (Lara Dandelion Seibert) und Carlos (Patrick Heinrich) erschossen, weil die beiden wussten, dass Toni (Olivia Marei) nicht Ninas leibliche Tochter ist. Ein Geheimnis, das unter keinen Umständen an die Öffentlichkeit gelangen darf.
Brosche wird Nina zum Verhängnis
Seit Wochen sucht die Polizei nach dem Mörder. Die mittlerweile suspendierte Kommissarin Toni Fritsche (Olivia Marei) entdeckt durch Zufall ein Foto ihrer Mutter mit einer Jacke, die mit auffälligen Broschen geschmückt ist. An einem Tatort ist eine identische Brosche sichergestellt worden.

Toni (Olivia Marei) will endlich wissen, warum ihre Mutter Nina (Maria Wedig) zwei Menschen erschossen hat.
RTL
Toni stellt Nina zur Rede und will endlich wissen, ob sie für den Doppelmord verantwortlich ist. „Mama, bitte sag’s mir“, fleht Toni ihre Mutter an. „Ich wollte das nicht“, entschuldigt sich Nina mit Tränen in den Augen.
Für Toni bricht eine Welt zusammen
Weinend und schockiert verlässt Toni die Wohnung ihrer Mutter. Im Kopf lässt die Polizistin die Ereignisse der vergangenen Wochen Revue passieren. Nach der Trennung von Erik (Patrick Heinrich) wird sie innerhalb kürzester Zeit von einem weiteren Familienmitglied hintergangen. Voller Verzweiflung brüllt Toni ihren Frust auf offener Straße aus sich heraus.
Es hat lange gedauert, aber nun ist es endlich raus. Nina gibt gegenüber Toni zu, dass sie für den Tod von Zoe und Carlos verantwortlich ist. Daraufhin bricht Toni emotional zusammen. Anschließend geht der Krimi allerdings schon in die nächste Runde.
ACHTUNG, SPOILER!
Nachdem Toni weiß, dass der in der Nähe der Tatwaffe gefundene Knopf offensichtlich zu der Jacke ihrer Mutter gehört, schlägt sie sich mit dem Gedanken herum, dass Nina für die Morde im Kolle-Kiez verantwortlich sein könnte. Anfangs verdrängt sie diesen Gedanken noch und sucht nach einfachen, aber sehr unwahrscheinlichen Erklärungen. Vielleicht ist ihre Mutter zufällig am Fundort der Waffe spazieren gegangen und hat dabei den Knopf verloren. Immerhin hat sie ein Alibi für den Mord an Carlos. Sie war auf einer Geschäftsführerversammlung – unter Zeugen.
Nina hat Schuldgefühle
Doch bald schon macht Toni eine weitere Beobachtung, die sie an der Unschuld ihrer Mutter zweifeln lässt. Als sie ihrer Tante Jessica wütend Vorwürfe macht, weil sie – genau wie Erik – fremdgegangen ist und somit ihre Beziehung zerstört hat, greift Nina sofort schuldbewusst in das Gespräch ein. Toni beobachtet, wie ihre Mutter kurz darauf in den Armen ihrer Schwester weint und schluchzt: „Ich wollte das nicht.“ Ein Traum, in dem sie ihre Mutter mit einer Waffe am Tatort sieht, bringt Toni schließlich dazu, ihrer Vermutung weiter nachzugehen. Sie sucht in Ninas Wohnung nach der besagten Jacke.
Außerdem überprüft Toni auf eigene Faust das Alibi ihrer Mutter und findet heraus, dass sie nicht die ganze Zeit auf der Geschäftsführer-Versammlung war. Für den Zeitraum, in dem Carlos erschossen wurde, hat Nina kein Alibi. Hinzu kommt, dass sie während dieser Zeit nicht erreichbar war, als Yvonne und Jo im Vereinsheim eingesperrt waren. Toni konfrontiert ihre Mutter knallhart mit ihrer Vermutung. Und Nina antwortet mit dem, was sie schon seit Tagen mantrahaft wiederholt: „Ich wollte das nicht.“
Die nächste Krimi-Runde
Nun ist also auch Toni klar, dass ihre Mutter Zoe und Carlos erschossen hat. Sie weiß aber noch nicht, warum Nina das getan hat. Und nach guter alter Soap-Manier wird sie es wohl auch nicht sofort erfahren. Die Geduld der Fans wird hier noch einmal auf die Probe gestellt.
„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ läuft montags bis freitags um 19.40 Uhr bei RTL und vorab bei RTL+.
