„Bares für Rares“-Verkauf scheint beendet: Ein Wort soll alles ändern

Der Verkauf bei „Bares für Rares“ schien bereits beendet. Doch dann kam plötzlich doch noch alles anders.

Manchmal scheint eine Verhandlung bereits entschieden, dann kommt aber doch alles anders. So ähnlich war es auch in der Freitagsfolge (26. September 2025) der beliebten ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“, in der Hans Jürgen Wilke und seine silberne Zuckerdose ihren großen Auftritt hatten.

Diese habe bei ihm und seiner Frau nur herumgestanden, solle nun bei „Bares für Rares“ möglichst einen zahlungskräftigen neuen Besitzer finden. Ob das klappen könnte? ZDF-Experte Colmar Schulte-Goltz wusste glücklicherweise mehr.

Ein silberner Vogel bei „Bares für Rares“

So handelte es sich bei der Rarität des 67-jährigen Großhandelskaufmannes aus Landau um einen Zuckerkasten mit zahlreichen Gravuren. Speziell war jedoch, dass ein Vogel auf dem Deckel des Kästchens angebracht war. Dies, so der ZDF-Experte, sei „außergewöhnlich und selten“. Hergestellt worden sei das Zuckerkästchen wahrscheinlich im 19. Jahrhundert, so Schulte-Goltz weiter. Die Punze auf der Unterseite nämlich ließ darauf schließen, dass es zwischen 1872 und 1922 hergestellt worden sei.

Spannend! Dazu war die Dose aus 800er-Silber hergestellt. Und zwar in der heutigen Slowakei. War also der Wunschpreis von 100 bis 150 Euro machbar? Nun ja, leider war am Vogel etwas abgebrochen. Dennoch lag allein der Silberankaufspreis bei rund 630 Euro. Dazu kam aber auch noch die Attraktivität des Stückes, womit Colmars Schätzpreis schlussendlich bei 750 bis 850 Euro lag. Damit hatte Hans Jürgen Wilke nicht gerechnet. Der 67-jährige strahlte über das ganze Gesicht. Sollte das auch im Händlerraum so weitergehen?

Zunächst einmal nicht, merkten die Händler doch direkt an, dass mit dem Vogel etwas nicht stimme. Der Silberwert jedoch ließ die Händler den Geldbeutel lockern. Bei 550 Euro jedoch stoppten die Gebote auch wieder. War das schon das Ende der Fahnenstange? So ganz zufrieden war Hans Jürgen Wilke nämlich noch nicht, er hätte schon gerne noch ein „bisschen“ mehr. Und dieses Wort schien den fast schon sicher geglaubten Verkauf an Elke Velten-Tönnies doch noch platzen. Denn Christian Vechtel war in Ärgerlaune und bot 20 Euro mehr. Ein Geniestreich. War das doch genau das „bisschen“, was sich der „Bares für Rares“-Kandidat erhofft hatte. Und so ging die Dose für 570 Euro an Christian. Für beide Seiten ein gutes Geschäft.

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