„Das dürfen wir nicht so machen“: „Bares für Rares“-Star Horst Lichter stellt sich schützend vor seine Kandidatin

Da musste „Bares für Rares“-Moderator ganz schnell Horst Lichter eingreifen. Wohl auch zum Schutz seiner Kandidatin.

Dieser Mann kann ab und an richtig hart sein. Ja, normalerweise ist Horst Lichter der Gute-Laune-Mann des ZDF. Stets mit einem Lächeln auf den Lippen begrüßt der 63-Jährige seine Gäste im „Bares für Rares“-Studio.

Das war auch bei Physiotherapeutin Julia Neuendorf nicht anders. Die 55-jährige Hamburgerin hatte gleich mehrere Werbeplakate mit zu „Bares für Rares“ gebracht und damit dafür gesorgt, dass Horst Lichter doch einmal laut werden musste.

Alte Werbeplakate bei „Bares für Rares“

Doch bevor wir das Geheimnis lüften, was der ZDF-Moderator zu mäkeln hatte, schauen wir uns genauer an, was Julia Neuendorf zu verkaufen hatte. So hatte die Hamburgerin nicht nur ein, oder gar zwei Papp-Schilder mitgebracht, sondern stattliche fünf an der Zahl. Eines davon stammte gar von der Kölner Kultmarke „4711“.

Die Schilder, sie stammten aus der Familie ihres Mannes. So war der Hersteller der Werbemittel, ein gewisser Herr Stollenwerk aus Köln der Urgroßvater von Julias Mann. Schilder aus der Familie also.

Doch was würden die Werbetafel-Sammlung, die neben dem „4711“-Schild auch Exemplare von „Sossidi“-Zigaretten, Cairo-Zigaretten, der Firma Hettlage (ein Herrenausstatter) oder auch „Bibabo“. Es seien wahrscheinlich Restbestände, mutmaßte ZDF-Experte Sven Deutschmanek.

Horst Lichter muss durchgreifen

Doch was würden die Restbestände der Schilder aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts denn nun wert sein. Etwa mehr also die 20 Euro, die sich Julia Neuendorf pro Stück wünschte? 100 Euro nur? Da musste Horst Lichter einschreiten, stellte sich (im übertragenen Sinn) schützend vor seine Kandidatin: „Unter gar keinen Umständen. Nein, das dürfen wir nicht so machen!“

Das sah auch Deutschmanek so. Er schätzte die bestens erhaltenen Schilder auf 200 bis 250 Euro. Eine sehr treffende Schätzung. Gab es bei den Händlern doch schlussendlich stattliche 240 Euro für die Werbeplakate. Bezahlt hat die übrigens David Suppes.

Was war denn da los? Mitten in der Sendung musste das ZDF einen Info-Hinweis einblenden. Der Grund war traurig.

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