„Bares für Rares“-Star muss Verhandlung abbrechen: „Trau ich mich nicht“

Da wurde es selbst „Bares für Rares“-Star Fabian Kahl zu heiß. Bei dieser Summe wollte der Thüringer nicht mehr mitmachen.

Es funkelte und glitzerte am Mittwoch (12. November 2025) bei „Bares für Rares“. Ja, der Ring, den Frank Klapschus aus Mölln mit nach Pulheim brachte, war wahrlich etwas Besonderes. „Ich finde den Ring fantastisch einfach, weil er vom Stil her einfach so elegant ist, der geht so in die Verlobungsringe, Hochzeitsringe rein“, schwärmte sein 66-jähriger Besitzer.

Doch würde die Begeisterung auch auf Horst Lichter und seine „Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel überschwappen? Und wie. Der Solitär, also der Stein auf dem Ring, sei „Königsklasse“, so Lichter. Und auch Heide Rezepa-Zabel schien mehr als angetan von dem guten Stück, das Frank Klapschus einst von seiner Mutter geerbt hatte.

Edler Ring bei „Bares für Rares“

Doch war er auch wertvoll? Und wie. Allein der Solitär hatte über zwei Karat, dazu gab es noch zwei Trapez-Diamanten. Der Ring selbst war in Weißgold gefertigt. Ein Design aus den 70er-Jahren, so Rezepa-Zabel. Gefertigt wurde der Ring jedoch deutlich später, und zwar im Jahre 2002.

Für den Stein selbst gab es sogar ein Zertifikat, das Heides Aussagen bestätigte. Doch was würde der Ring wohl wert sein? Schließlich hatte Frank nicht gerade eine niedrige Wunschsumme. 7.000 Euro sollten es nämlich mindestens sein, gerne aber auch fünfstellig.

Schätzpreis wird fünfstellig

Nicht unrealistisch, fand Heide. Sie hielt die 7.000 Euro jedoch für zu wenig. „Mein Schätzpreis liegt hier bei 10.000 bis 11.000 Euro“, so Rezepa-Zabel. Und so ging es mit ordentlich Selbstvertrauen im Gepäck in den Händlerraum. Und siehe da, das Interesse war groß. Vor allem Fabian Kahl und Julian Schmitz-Avila zeigten erhöhtes Interesse. Der Preis jedoch, er schreckte Kahl irgendwann ab. Bei 4.500 Euro kam der Thüringer ins Grübeln. „Jetzt traue ich mich nicht mehr“, so Kahl.

Und so ging der Ring nach einigem Hin und Her schlussendlich an Julian Schmitz-Avila. Der konnte die Schmerzgrenze von Frank Klapschus auf 6.500 Euro drücken.

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