Warum ein unscheinbares Objekt bei „Bares für Rares“ ein hitziges Bieter-Duell auslöst, liest du hier.
Bei „Bares für Rares“ kann es auch mal lauter werden. So auch in der jüngsten Folge. Dabei sorgt ausgerechnet ein Objekt, das kaum jemand kennt, für ein Bietergefecht, das fast außer Kontrolle gerät.
Maren aus Brandenburg bringt etwas mit, das auf den ersten Blick langweilig wirkt: schwarze Alben. Doch in Wahrheit handelt es sich um alte Musterbücher aus dem frühen 20. Jahrhundert. Darin verstecken sich wertvolle Druckvorlagen, Glanzbilder und Postkartenmotive. Obendrein sollen die Bücher sogar aus einer bekannten Druckerei stammen.
„Bares für Rares“: Häusser vs. Vechtel
Experte Sven Deutschmanek (49) ist bei der Schätzung vorsichtig. „600 bis 800 Euro“, sagt er. Doch gibt er zu verstehen, dass viel mehr drin sein könnte. Die Seltenheit ist enorm und die Sammlerszene liebt solche Druckvorlagen. Maren darf also hoffen.
Kaum liegt die Sammlung auf dem Tisch, beginnt das Hauen und Stechen. Die Händler starten hoch und steigern sich schnell darüber hinaus. Vor allem Christian Vechtel und Friedrich Häusser haben es auf die Musterbücher abgesehen. Beide wollen das außergewöhnliche Stück unbedingt besitzen.

Die Gebote klettern weit über die Expertise hinaus. Schließlich knallt Häusser 2.500 Euro auf den Tisch. Christian muss schlucken. Häusser grinst und stichelt, als Christian kurz zögert. „Hast du was gesagt?“, fragt er spöttisch. Christian versucht, die Ruhe zu bewahren. „Provozier mich nicht!“, knurrt er zurück und setzt ein neues Gebot.
Am Ende muss Christian aber loslassen. Die Musterbücher gehen für unglaubliche 2.800 Euro an Friedrich Häusser. Auch Maren strahlt, denn sie hat ein Vielfaches der Einschätzung bekommen.
Das ZDF zeigt eine neue Folge „Bares für Rares“ immer montags bis freitags ab 15.05 Uhr.