Händlerin Elke sorgt bei „Bares für Rares“ mit vielen gekauften Exponaten und ihrem Geschäftskonzept für Aufsehen.
„Bares für Rares“-Händlerin Elke Velten-Tönnies zeigt sich in der aktuellen Folge vom 27. Januar besonders kaufbegeistert. Neben einer Weißgold-Brosche aus den 1950er-Jahren schlägt sie auch bei zwei Manschettenknöpfe mit 585er-Gold aus den 1960er-Jahren sofort zu.
Die glücklichen Verkäufer am Ende: Claudia und Michael Ecker aus Herten. Doch auch Elke Velten-Tönnies verfolgt gleich zwei Pläne, wie sie vor der ZDF-Kamera verrät. Bloßes Verkaufen? Von wegen. Die Händlerin überzeugt mit Kreativität und enthüllt ihre jahrelange Erfolgsformel sowie ihre Geschäftsidee.
„Bares für Rares“: Zwei Retro-Schmuckstücke im Pulheimer Walzwerk
Doch nun erst einmal zu den zwei schillernden Schmuckstücken. Expertin Heide-Rezepa Zabel ist sofort von ihrem Design gefesselt. „Die Form und die Ausstattung dieser Manschettenknöpfe sind sehr elegant. Bombiert, granuliert und mit einem Mondstein besetzt. Das alles hat eine meditative Eleganz und eine archaische Noblesse. Sie wurden in den 1960er-Jahren sehr geschätzt“, beschreibt sie.
Claudia und Michael werfen ihre Preisvorstellungen sofort in den Raum: 500 Euro sollen beim Showdown im „Bares für Rares“-Händlerraum ausgezahlt werden. Heide Rezepa-Zabel sorgt zunächst für Ernüchterung: „Es wird heutzutage nicht mehr so geschätzt.“ Doch ihre Expertise lässt die beiden Verkäufer schließlich wieder strahlen. So seien 700 bis 800 Euro möglich.
Elke outet sich als waschechte Expertin
Im Händlerraum nehmen sich die Damen und Herren sofort den Schmuckstücken an. Wolfgang Pauritsch enthüllt, dass er selbst eine Sammlung von zehn Manschettenknöpfen besitzt.
Elke Velten-Tönnies geht noch einen Schritt weiter und spricht offen über ihr kreatives Geschäftskonzept: „Ich habe oft Manschettenknöpfe in Ohrringe umgebaut.“ Wenig verwunderlich: Sofort schaltet sich die 73-Jährige in das hitzige „Bares für Rares“-Wettbieten ein. Für 800 Euro erhält sie den Zuschlag.
„Ich habe es mir so gewünscht, als Sie kamen. Ich bin da immer übergriffig, wenn ich etwas überlege. Wenn sie nicht verkauft werden, kann ich sie immer noch umbauen“, erzählt Elke. Mal schauen, ob die „Bares für Rares“-Händlerin demnächst Einblicke in die Geschichte der Manschettenknöpfe geben wird…
Dieser Artikel erschien zuerst unter „Bares für Rares“: Elke enthüllt kreative Geschäftsidee – „Bin da übergriffig“ auf DerWesten.de.