Mit solch einer Expertise haben diese „Bares für Rares“-Kandidatinnen nicht gerechnet. Experte Sven Deutschmanek fällt ein deutliches Urteil.
„Wir sind sehr optimistisch gestimmt“ – mit dieser Einstellung sind die Freundinnen Neema Kurth und Lilly Richter zu „Bares für Rares“ gekommen. Mit dabei haben die beiden eine Sonnenbrille vom Designer Jean Paul Gautier, die es ihren Angaben nach nur 7.000 Mal gibt.
Bei der Expertise bestätigt Sven Deutschmanek, dass die Brille aus einer limitierten Kollektion stammt, die um 1998 in Japan produziert worden ist. Treue „Bares für Rares“-Zuschauer wittern bei dem Wort „limitiert“ eigentlich das große Geld. Doch der Sachverständige sorgt prompt für Ernüchterung.
„Bares für Rares“-Experte wird deutlich
Nachdem Sven Deutschmanek die Brille genauestens unter die Lupe genommen hat, möchte Moderator Horst Lichter wissen, was die Kandidatinnen sich wünschen. „400 Euro wären nicht schlecht. Wir hoffen, dass viele Fans im Händlerraum sitzen“, sagen die Freundinnen aus Köln.
Da kann der Experte allerdings nicht mitziehen. „Ich sehe hier einen realistischen Wert zwischen 150 und 200 Euro. Das kannst du dafür bekommen. Alles andere sehe ich als utopisch an“, so Deutschmanek. Die Verkäuferinnen wollen ihr Glück trotzdem versuchen.
Die Händler scheinen von der Brille angetan zu sein – einige ziehen sie sogar an. Am Ende kauft Christian Vechtel sie für 230 Euro. Dafür, dass Neema Kurth ursprünglich nur zehn Euro für das Accessoire bezahlt hat, ist es immer noch ein guter Deal.
Das ZDF zeigt die neuen Folgen von „Bares für Rares“ immer montags bis freitags ab 15.05 Uhr im TV-Programm. Im Anschluss findest du sie auch in der Mediathek.
Dieser Artikel erschien zuerst unter „Bares für Rares“-Experte lässt Verkäuferin abblitzen – „Sehe ich als utopisch an“ auf DerWesten.de.