“Bares für Rares”-Expertin entlarvt Irrtum: Was folgt, sieht Mutter-Sohn-Duo nicht kommen

Köln – Obwohl die “Bares für Rares“-Expertin eine alte Familien-Legende zerstört, wittern die Verkäufer “das große Geschäft”. Hält der unerwartet hohe Schätzpreis den Geboten stand?

Johannes aus Berlin und seine Mutter Dorothee wollen bei "Bares für Rares" eine alte Silberkanne zu Geld machen.
Johannes aus Berlin und seine Mutter Dorothee wollen bei “Bares für Rares” eine alte Silberkanne zu Geld machen.  © Screenshot/ZDF/Bares für Rares

Dorothee und Johannes haben eine kleine Silberkanne in das Pulheimer Walzwerk bei Köln mitgebracht, um die sich so einige Geschichten ranken. Unter anderem soll sie von adeliger Herkunft sein, wie die beiden gegenüber Moderator Horst Lichter (64) berichten.

“Das ist ein absoluter Handschmeichler und geradezu verführerisch”, schwärmt Expertin Heide Rezepa-Zabel (60), als sie das Mitbringsel unter die Lupe nimmt. Sie hebt vor allem die “wunderschöne, organische Form” der Kanne hervor.

Laut den Besitzern soll sie von einer Ahnin stammen, die am Hof von Wilhelm II. gearbeitet hat. Doch die Sachverständige stellt klar: In der Kaiserzeit wurde das hiesige Exemplar aus 750er-Silber nicht gefertigt. Ein Stempel an der Unterseite verrät den Schöpfer, Johann Wagner.

 

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