„Bares für Rares“-Händler toppen die Expertise – doch der Verkäufer zerstört alles

„Bares für Rares“: Der Schätzpreis für eine goldene Armspange wird übertroffen. Plötzlich platzt der Deal in letzter Sekunde.

Manche „Bares für Rares“-Verkäufer erleben wirklich eine echte Achterbahn der Gefühle. Sie bringen besondere Exponate mit ins Pulheimer Walzwerk, die sie schon ihr halbes Leben begleiten.

Die besonderen Stücke wecken Familienerinnerungen und tragen daher einen extrem hohen emotionalen Wert. Doch manchmal kommt einfach der Moment: Man muss sich von ihnen trennen und verspürt auch eine gewisse Neugier. Was könnte mein Schatz wohl wert sein?

Genauso ergeht es „Bares für Rares“-Teilnehmer Antonio Maria Calastri aus Pinneberg in der aktuellen Episode (25. September 2025). Seine Armspange, ein Erbstück seiner Mutter, liegt ihm so sehr am Herzen, dass er im Händlerraum nach dem Bieterwettstreit alle überraschen dürfte.

 

„Bares für Rares“: Die goldene Armspange sticht direkt ins Auge

Der italienische Controller tappt völlig im Dunkeln und ist einfach nur auf die Expertise von Sachverständige Heide Rezepa-Zabel gespannt. Das Erbstück von seiner Mutter lag jahrelang in einem Bankschließfach und in seiner Schublade.

Heide Rezepa-Zabel erkennt sofort eine Armspange und fügt hinzu: „Der Reif hat ein interessantes Design: eine vierkantige Schiene, die durch fast schon grafisch übereinander gelegte Bänder zur Schauseite ganz abstrakt komponiert wurde.“

Diese goldene Armspange ziert den „Bares für Rares“-Expertisentisch. Foto: Screenshot ZDF

Der Hersteller ist unbekannt und der Zustand ist bis auf einen kleinen Makel einwandfrei. Das Besondere? Die Pavé-gefassten Bänder mit Diamanten im Achtkantschliff bringen die 14-karätige goldene Armspange aus den 1960er-Jahren zum Funkeln. Nach Rezepa-Zabels Aussage könnte es sich hierbei um Vanadium Beryle handeln.

Aufgeregter Antonio erhofft sich gigantischen Geldregen

Antonio möchte im Händlerraum absahnen und 4000 Euro mit nach Pinneberg nehmen. Doch plötzlich sorgt die Expertin für große Ernüchterung: 2000 bis 2200 Euro lautet ihre Schätzung.

Dennoch ist sich Antonio sicher, dass er das Erbstück für diese Summe abgeben möchte. Im Händlerraum sind die Händler sofort fasziniert. Nach der intensiven Begutachtung entfacht ein packender Bieterwettstreit. Friedrich Häusser toppt die Expertise und wirft 2400 Euro in den Raum.

Was dann geschieht, überrascht alle! Antonio lässt den Deal in letzter Sekunde platzen: „Ich hätte mir mehr gewünscht“, erklärt er. Obwohl das Angebot über dem Schätzwert lag, brachte er es nicht übers Herz. Wird sich Antonio wohl jemals von seinem besonderen Erbstück trennen können?

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