70.000 Euro will ein „Bares für Rares“-Kandidat für seine Uhr haben. Da hält ihn auch die deutlich niedrigere Expertise nicht ab.
Der „Bares für Rares“-Instagram-Account ist nicht nur für witzige und skurrile Videos sowie „Hacker-Angriffe“ bekannt und beliebt, sondern auch für seine Rückblicke auf ältere Show-Highlights. Eines dieser Highlights war ein Herr, der mit einer goldenen Taschenuhr zu „Bares für Rares“ kam.
„Das ist eine Sternstunde. In jeder Hinsicht“, schwärmte „Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel direkt zu Beginn ihrer Expertise. Doch was machte die Uhr so besonders? Nicht nur das Gold, aus dem sie gefertigt war, um es vorwegzunehmen.
70.000 Euro für eine Taschenuhr?
Die Uhr hatte „Bares für Rares“-Kandidat Michael von seinem Ur-Ur-Großvater bekommen. Der wiederum – und nun wurde es spannend – hatte den Zeitmesser von König Ludwig II. für seine treuen Dienste verliehen bekommen. Ein echtes Stück Zeitgeschichte also, das sein Dasein leider nur noch im Safe fristete.
Doch Kandidat Michael hatte große Wünsche. Stattliche 70.000 Euro wollte er für seine Uhr haben. Ein realistischer Preis? Nicht wirklich. Zwar lag allein der Goldwert bei 19.000 Euro. Noch einmal 50.000 Euro obendrauf wollte Heide Rezepa-Zabel aber nicht legen. Sie schätzte den Wert eher auf 30.000 bis 35.000 Euro.
„Bares für Rares“-Abenteuer wird verlängert
Deutlich zu wenig für Michael. Eigentlich wäre das „Bares für Rares“-Abenteuer also hier beendet gewesen. Doch Horst Lichter spielte die Chef-Karte: „Das ist so ein schönes Objekt, ich möchte es zumindest den Händlern nicht vorenthalten.“ Also ging es in den Händlerraum.
Die 70.000 Euro wollte jedoch auch dort niemand bezahlen. „Die Uhr ist spekulativ“, sagte Wolfgang Pauritsch direkt. Als der Verkäufer dann auch noch den Expertisenpreis verriet, fragte der Händler aus Österreich sichtlich zweifelnd: „Wie haben Sie denn die Händlerkarte gekriegt?“
Kein guter Start. Und so gingen die Gebote auch nicht über die 40.000-Euro-Marke. Zu wenig für den Verkäufer. Er blieb stur und verkaufte nicht unter seinem Wunschpreis. Ein starkes Statement, das auch die Händler akzeptierten.
Dieser Artikel erschien zuerst unter „Bares für Rares“-Kandidat bleibt stur und lehnt 40.000-Euro-Gebot für Uhr ab auf DerWesten.de.