„Bares für Rares-XXL“: Preis geht durch die Decke – Händler verbünden sich

In der „Bares für Rares-XXL“-Ausgabe explodiert ein kostbares Exponat im Händlerraum. Zwei Händler verbrüdern sich.

Die „Bares für Rares – XXL“-Show sorgt am 10. Dezember zur Primetime im ZDF für weihnachtliche Stimmung. Inmitten eines festlichen Ambientes erwarten die Zuschauer besondere Überraschungen, exquisite Exponate, horrende Geldsummen im Händlerraum und sogar prominenten Besuch: Ex-GNTM-Star Larissa Marolt gibt sich die Ehre.

Für einen eher seltenen, besonderen Moment sorgen die Verkäuferinnen Heidelinde und Beate. Sie haben ein kostbares Meissen-Objekt mit im Gepäck, welches zwei Händler extrem fasziniert. Anstatt den Kontrahenten auszustechen, ziehen sie plötzlich an einem Strang.

„Bares für Rares-XXL“: Barockes Meissen-Objekt ziert den Expertisentisch

Doch nun erst einmal zum Exponat: „Hierbei handelt es sich um ein Meisterwerk des Dresdener Barocks – nach einem Modell gearbeitet aus dem Jahre 1738“, schwärmt „Bares für Rares“-Sachverständige Heide Rezepa-Zabel. Sie datiert den Herstellungszeitraum auf 1860 bis 1880.

Besonders ins Auge stechen das weiß glänzende Porzellan, das eingearbeitete Blattgold, das bunte florale Muster, die imposante Krone, die Kartuschen, die das höfische Leben zeigen, sowie Frauenbüsten.

Das edle Meissen-Objekt verleitete zwei „Bares für Rares“-Händler zu einer besonderen Aktion. Foto: Screenshot ZDF

Doch wie viel ist das edle Stück wert? Schmälern die einzelnen Beschädigungen den Wert? Die Freundinnen fordern jedenfalls 3.000 Euro. Heide Rezepa-Zabel setzt dem ganzen die Krone auf und taxiert das Meissen-Objekt auf satte 8.000 bis 10.000 Euro.

Händler ziehen an einem Strang

Sofort macht sich eine große Begeisterung unter den beiden Freundinnen breit. Im Händlerraum setzt sich das Märchen fort: zahlreiche Damen und Herren steigen in das Wettbieten ein und übertrumpfen sich im Eiltempo.

Fabian Kahl und Julian Schmitz-Avila pirschen sich an die fünfstelligen Summen heran. „Ich kann es nicht gehen lassen“, sprüht Fabian Kahl vor Begeisterung. Als er schlussendlich 11.100 Euro in den Raum hineinruft, folgt ein kurioser Pakt. „Wollen wir es zusammen kaufen?“, lockt ihn Schmitz-Avila aus der Reserve. Und Kahl schlägt sofort ein!

Schlussendlich bieten sie gemeinsam 11.200 Euro. Die beiden Verkäuferinnen können ihr Glück kaum fassen und bedanken sich herzlich bei beiden Händlern. Schmitz-Avila und Kahl fallen sich anschließend in die Arme. Welch ein emotionaler „Bares für Rares“-Weihnachtsmoment! Eine brisante Frage bleibt: Wie ging wohl die Geschichte des edlen Meissen-Objekts weiter?

Dieser Artikel erschien zuerst unter „Bares für Rares-XXL“: Preis geht durch die Decke – Händler verbünden sich auf DerWesten.de.

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