Betrugsversuch: „Bares für Rares”-Expertin entlarvt Abzocke

Wer sein Schätzchen in professionelle Hände gibt, der erwartet natürlich eine seriöse Preisermittlung. Schwarze Schafe gibt es aber überall und so wäre Verkäuferin Petra Zaquol fast über den Tisch gezogen worden.

Zum Glück sind die Sachverständigen bei „Bares für Rares“ über jeden Zweifel erhaben und gehen ihrer Arbeit gewissenhaft nach. Davon profitierte in diesem Fall die Verkäuferin Petra Zaquol. Die Duisburgerin brachte eine Kette aus den 1960er-Jahren in die Trödelshow und hoffte auf einen Erlös von 600 Euro.

Sie hat die Ware zuvor von einem Juwelier schätzen lassen und erfahren, dass der Goldwert bei 475 Euro läge. Für die hübsche Arbeit legte sie im Kopf noch einen kleinen Betrag dazu und kam so auf ihre Wunschsumme. Zum Glück hat die Dame ihr Erbstück nicht für die aufgerufenen 475 Euro verkauft, denn bei dieser Preisfindung handelte es sich schlichtweg um einen Betrugsversuch.

Dr. Heide-Rezepa-Zabel konnte es kaum fassen, schließlich betrug der Goldwert 1.000 Euro und damit mehr als das Doppelte der falschen Expertise des dubiosen Juweliers. Insgesamt seien bis zu 1.200 Euro im Händlerraum zu erzielen. Da hat Petra Zaquol nochmal Glück gehabt, dass sie nicht für 475 Euro verkaufte.

Dr. Heide Rezepa-Zabel bei der gewissenhaften Ausübung ihrer Arbeit als Expertin (© ZDF)

Expertise fast erreicht: Happy End im Händlerraum

Heilfroh begab sich Petra Zaquol in den Händlerraum, wo sie ihren italienischen Goldschmuck letztlich für 1050 Euro an Julian Schmitz-Avila verkaufte. Ein fairer Preis und damit das verdiente Happy End für die Verkäuferin, die den Erlös übrigens in den Kauf einer neuen Kette investieren wollte. Wir wünschen viel Freude bei diesem Unterfangen.

„Bares für Rares“ läuft an Werktagen um 15:05 Uhr im ZDF. Wiederholungen strahlt der Ableger ZDF Neo um 10:55 Uhr und um 19:20 Uhr aus

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