Eben nach Polen gezogen: „Bauer sucht Frau“-Star erschüttert wegen Drohnenangriff auf Heimat

Erst vor wenigen Wochen zog Anna Heiser mit ihrer Familie nach Polen – nun erschüttert ein russischer Drohnenangriff ihre neue Heimat.

Warschau – Ein idyllischer Morgen mit Kaffee und Vogelgezwitscher verwandelt sich für Anna Heiser (35) in blanke Sorge. Der „Bauer sucht Frau“-Star, der erst vor Kurzem mit seiner Familie von Namibia nach Polen umgezogen ist, reagiert erschüttert auf den mutmaßlich russischen Drohnenangriff auf seine neue Heimat.

Anna Heiser lehnt an der Wand.
Erst vor wenigen Wochen zog Anna Heiser mit ihrer Familie nach Polen – nun erschüttert ein russischer Drohnenangriff ihre neue Heimat. © Instagram/annaheiser

In ihren Instagram-Storys teilt sie ihre Ängste mit mehr als 270.000 Followern und kündigt persönliche Konsequenzen an. Die gebürtige Polin hatte zusammen mit ihrem Ehemann Gerald Heiser (40) nach sieben Jahren in Afrika einen Neuanfang in ihrer alten Heimat gewagt.

„Bauer sucht Frau“-Star Anna Heiser schockiert nach Drohnenangriff auf Polen

Der Umzug von Namibia nach Polen erfolgte erst vor wenigen Wochen, in die Nähe von Annas Familie im Norden des Landes. Die Reise dauerte über 24 Stunden und kostete der Familie mit zwei kleinen Kindern viel Kraft. „Wir wurden von der Trauer um unser Farmleben eiskalt erwischt“, erklärte Anna Heiser in einem emotionalen Instagram-Update. Das Paar wollte nach vorne blicken und sich auf die Gegenwart und Zukunft konzentrieren. Doch die weltpolitischen Ereignisse holten sie schnell ein. Gerald Heiser zeigte sich zunächst noch entspannt und postete am Tag vor dem Drohnenangriff zu Bildern der Familie: „Fazit nach erster Woche. Auch sehr schön hier.“

In der Nacht zum Mittwoch drangen nach polnischen Angaben 19 russische Drohnen aus der benachbarten Ukraine in den polnischen Luftraum ein. Das polnische Militärkommando bestätigte laut der britischen Tageszeitung „The Guardian“, dass Waffen eingesetzt wurden, um mehrere Drohnen zu neutralisieren, die eine direkte Gefahr darstellten. Polens Regierungschef Donald Tusk sprach von einer „Provokation großen Ausmaßes“ und beantragte Konsultationen der NATO nach Artikel 4 des Militärbündnisses wegen Bedrohung eines Mitgliedstaates. Der Artikel sieht Beratungen mit den Verbündeten vor, wenn sich ein NATO-Staat von außen gefährdet sieht. Flughäfen wurden teilweise geschlossen, und die Regierung bezeichnete die Situation als beispiellos.

Anna Heiser findet deutliche Worte für die bedrohliche Lage: „Super, wir lernen gar nichts aus der Geschichte. Wenn ein NATO-Krieg gegen Russland ausbricht, sind wir eh alle am Arsch. Egal, wo wir wohnen.“ Die 35-Jährige zieht aus der Situation persönliche Konsequenzen und erklärt ihren Followern: „Es sind Sachen, die wir eh nicht beeinflussen können: Wir schließen uns in unserer Bubble ein und ich glaube, ich mache die Benachrichtigungen für die Nachrichten aus.“ Schon der Abschied aus ihrer Heimat fiel „Bauer sucht Frau“-Star Anna Heiser extrem schwer.

Verwendete Quellen: Instagram; The Guardian

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