Acht Jahre war Esther Ollick ein fester Bestandteil von „Bares für Rares“. Vergangenes Jahr der Abschied. Was macht die Düsseldorferin heute?
Ihr Abschied war ein Schock für die treuen Fans von „Bares für Rares“. Acht Jahre lang war Esther Ollick fester Bestandteil der ZDF-Erfolgsendung. Acht Jahre, in denen die 45-jährige Düsseldorferin diverse Wettbieten gewinnen konnte, in den „Bares für Rares“-Sondersendungen immer wieder auch ihr handwerkliches Geschick zeigte.
2025 jedoch der Abschied von „Bares für Rares“. Bereits im Jahr zuvor hatte sie ihre letzte Episode abgedreht. Doch was macht Esther Ollick mittlerweile, wie ist es ihr nach „Bares für Rares“ ergangen? Wir haben bei der sympathischen Rheinländerin nachgefragt.
Esther Ollick kehrte zurück zu ihren Wurzeln
„Tatsächlich ist meine Zeit nach der Sendung alles andere als ruhig geworden – im Gegenteil“, berichtet uns Ollick. Und weiter: „Nach acht intensiven Jahren im Fernsehen habe ich meinen Tätigkeitsbereich bewusst verändert und bin zu meinen Wurzeln zurückgekehrt: dem Handwerk.“
Heute arbeite sie überwiegend in ihrer Werkstatt, erzählt uns die „Bares für Rares“-Händlerin von einst. Sie gebe erfolgreich verschiedene handwerkliche Workshops und arbeite als Speakerin zu handwerklichen Themen.
„Parallel dazu bin ich kürzlich in meine Heimatstadt Düsseldorf zurückgekehrt und habe in meinem Geburtsstadtteil Düsseldorf-Gerresheim meine Werkstatt für Schönes eröffnet. Nach über 20 Jahren Selbstständigkeit – davon rund zehn Jahre in Köln und die übrige Zeit überwiegend in NRW unterwegs – fühlt sich diese Rückkehr ebenso wie die Rückkehr zum Handwerk sehr stimmig und gut an“, wirkt die 45-Jährige sichtlich zufrieden.

Zeit im Fernsehen war intensiv und bereichernd
Doch sie schaut auch mit dem Gefühl der Dankbarkeit zurück: „Die vergangenen acht Jahre im Fernsehen waren eine äußerst intensive und bereichernde Zeit, die ich nicht missen möchte: Neben „Bares für Rares“ war ich unter anderem bei den ‚Händlerstücken‘, den ‚Lieblingsstücken‘, bei den Vox-‚Dekoprofis‘ sowie mehrfach als Upcycling-Expertin im ‚ZDF-Fernsehgarten‘ zu sehen. Ich bin dreifache Buchautorin, war DIY-Kolumnistin (Anm. d. Red.: DIY steht für „Do it yourself“ oder „Mach es selbst“), habe Workshops aufgebaut, Kooperationen umgesetzt und mein Handwerk in unterschiedlichsten Formaten präsentieren dürfen. Dafür bin ich sehr dankbar.“
„Gleichzeitig“, so Ollick, „hat mein Handwerkerinnen-Herz immer geschlagen – und heute bin ich wieder genau dort, wo ich hingehöre: mit mehr Konstanz, weniger Reisestress, weniger Produktionsdruck und dennoch viel Abwechslung, Freiheit und kreativer Entwicklung. Langweilig ist es keinesfalls.“
Dieser Artikel erschien zuerst unter Esther Ollick über ihren „Bares für Rares“-Abschied: „Bin zu meinen Wurzeln zurückgekehrt“ auf DerWesten.de.