Fabergé-Brosche bei „Bares für Rares“: Horst Lichter muss Verhandlung unterbrechen

Fabergé-Brosche bei „Bares für Rares“: Doch als es im Händlerraum zu Problemen kommt, muss Horst Lichter dazwischengehen.

Es gibt Namen, da klingelt es bei jedem in den Ohren. Einer von ihnen ist mit Sicherheit „Fabergé“. Die meisten dürften nun wohl an die berühmten Eier denken, die teils für Millionen-Summen den Besitzer wechselten. Doch von „Fabergé“ stammen auch Broschen, wie wir in der „Bares für Rares“-Lieblingsstücke-Sendung sehen durften, die das ZDF am Sonntagmittag (11. Januar 2026) ausstrahlte.

Darin war nämlich noch einmal die Geschichte von Heidi Wiesejahn, einer Einzelhandelskauffrau aus Ratingen erzählt worden. Die zum Zeitpunkt der Ausstrahlung 76-Jährige, hatte die Brosche einst gekauft, jedoch nie getragen. Das Risiko, sie zu verlieren, sei ihr zu hoch gewesen. Dabei wusste sie zu Beginn der Sendung noch nicht einmal im Ansatz, welchen Schatz sie da zu „Bares für Rares“ mitgebracht hatte.

Eine echte Fabergé-Brosche bei „Bares für Rares“

Das wusste aber Heide Rezepa-Zabel. „Ein interessantes Stück, was wir hier haben“, erklärte die Expertin mit einem Grinsen. Denn die Zweispitzbrosche war von niemand geringeren als August Frederik Hollming gestaltet worden. Dem Werkmeister von „Fabergé“. Der wiederum war spezialisiert auf die Herstellung von imperialen Präsentationsbroschen. Und genau so eine hatte Heidi Wiesejahn mitgebracht.

Damit war klar: Die Brosche stammte aus dem Hause „Fabergé“. „Das ist natürlich eine kleine Sensation“, staunte auch „Bares für Rares“-Händlerin Elisabeth Nüdling nicht schlecht. Doch was würde eine solche Sensation wohl wert sein?

Das Bild zeigt die Faberge-Brosche.
Bei „Bares für Rares“ wurde eine Brosche von Faberge angeboten. Foto: Screenshot ZDF

Doch was würde die Brosche aus der Zeit 1900 bis 1908 wert sein? Mehr als die 2.000 Euro, die sich die Ratingerin wünschte? Und wie. „Solche werden auf dem Kunstmarkt gehandelt. International“, so Rezepa-Zabel. Sie schätzte den Wert auf sagenhafte 7.000 bis 10.000 Euro. Irre.

Uneinigkeit im Händlerraum

Doch würden die Händler das auch so sehen? Nicht ganz. Waren sich doch die Händler nicht so sicher ob der Herkunft. Und so musste gar Horst Lichter in die Verhandlung platzen. „Ich habe gemerkt, dass es harkt“, grinste der Moderator und erläuterte Waldi und Co., was Heide Rezepa-Zabel in ihrer Expertise herausgefunden hatte.

Das schien auch den Händlern Sicherheit zu geben. „Spätestens jetzt war uns Händlern natürlich klar, das wird ein teures Objekt werden“, schilderte auch Elisabeth Nüdling die Situation. Die 7.000 bis 10.000 Euro wurden aber dennoch nicht erreicht. Und so wechselte die Brosche am Ende für 5.000 Euro die Besitzerin. Und ging an Nüdling.

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