Fehlbetrag sorgt für Aufsehen: „Bares für Rares“-Händler muss plötzlich reagieren

Ein in Deutschland seltener Kerzenständer sorgte bei „Bares für Rares“ für Aufsehen. Plötzlich hatte der Händler ein Problem.

In der „Bares für Rares“-Ausgabe „Lieblingsstücke“ blicken die beliebten Händler und Experten auf spektakuläre Exponate und ereignisreiche Geschichten im Pulheimer Walzwerk zurück.

Doch nicht immer braucht es einen horrenden Verkaufspreis oder einen kostspieligen Schatz. Auch kuriose, seltene und originelle Exponate sorgen bei Zuschauern, Händlern und Experten regelmäßig für Staunen.

Genau so ein Objekt brachte das Berliner Ehepaar Rolf Reichenbach und François Samson mit in die Sendung. Selbst der erfahrene Experte Sven Deutschmanek war in der Lieblingsstücke-Folge vom 11. Januar verblüfft.

 

„Bares für Rares“-Exponat sticht besonders heraus

Für gerade einmal 12,50 Euro ergatterte das Berliner Ehepaar einen Kerzenschirm, der in England bekannt ist. Dabei handelte es sich um einen kleinen Ständer aus Eisen und Messing mit grünem Schirm. Er hatte früher auf Kaminen seinen Platz. Ein unscheinbares, aber dekoratives Objekt mit erstaunlicher Geschichte.

 

Experte Sven Deutschmanek war sofort fasziniert und geriet ins Schwärmen: „Wir sprechen hier von 180 bis 190 Jahren. Der ist kräftig alt. In Deutschland ist so etwas fast gar nicht bekannt. Der Erhaltungszustand ist nicht mehr ganz so gut.“

Foto: Screenshot ZDF

Der Grund? Am Fächer war ein kleines Stück weggebrochen. Doch genau das änderte nichts an der Besonderheit: Es handelte sich um eine echte Rarität und ein Stück für Liebhaber und Sammler.

Thorsden Schlößner muss schnell reagieren

Kaum vorstellbar, dass der Kerzenständer nochmals für 12,50 Euro an einen „Bares für Rares“-Händler verkauft würde. Nach einer Expertise von 200 bis 300 Euro und kurzer Ratlosigkeit im Händlerraum nahmen die Gebote rasant Fahrt auf. Die Expertise war schnell übertroffen, Esther Ollick und Thorsden Schlößner lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Am Ende setzte sich Schlößner durch und zahlte 480 Euro. Doch plötzlich hatte er ein Problem: Er hatte zu wenig Kleingeld und hob die Summe auf 500 Euro an. Ein unglaublicher „Bares für Rares“-Gewinn: Das Berliner Ehepaar hatte das Stück doch einst für nur 12,50 Euro gekauft…

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