Glänzender Pokal, große Erwartungen – bis die „Bares für Rares“-Expertise plötzlich zuschlägt

Ein „Bares für Rares“-Verkäufer rechnet mit einer horrenden Verkaufssumme. Doch dann folgt ein mächtiger Dämpfer.

In der „Bares für Rares“-Sendung vom 26. Januar sorgt ein 925er-Silber-Pokal für Aufsehen und für staunende Blicke. Doch was verbirgt sich genau hinter dem Stück von Teilnehmer Stefan Neis aus Zilshausen? Seine Beschreibung lässt schon einmal aufhorchen. „Ich habe ihn von einem Kunden erworben. Das ist ein ganz tolles Stück, ein Einzelstück“, schwärmt der Tischler am Expertisentisch.

Dennoch möchte er sich jetzt vom Pokal trennen und eine horrende Geldsumme erzielen. Experte Colmar Schulte-Goltz startet sofort mit der Begutachtung: „Er ist nicht an einen konkreten Anlass gebunden. In den 1740er- und -50er-Jahren können wir solche strahlenden Pokale besonders häufig sehen.“

„Bares für Rares“: Glänzender Pokal ziert den Expertisentisch

Das Besondere: International seien solche Pokale nach seiner Aussage äußerst begehrt. Colmar Schulte-Goltz fügt hinzu, dass es sich bei Stefans Stück um eine Nachbildung handelt. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gefertigt – vermutlich im deutschen Silberproduktionszentrum Hanau.

Doch der Pokal hat auch ein Manko: Er weist einen Riss und eine Beule auf. Stefan schüchtert das nicht ein. Er würde sich mit satten 3.000 Euro zufriedengeben. Horst Lichter fällt aus allen Wolken: „Heidenei!“ Stefan reagiert sofort und offenbart: „Ich hab auch 3.000 Euro bezahlt.“

Ein alter Pokal wird bei der „Bares für Rares“-Expertise begutachtet.
„Bares für Rares“-Experte Colmar Schulte-Goltz enthüllt alle Details zu diesem Pokal. Foto: Screenshot ZDF

Nun, Experte Colmar Schulte-Goltz taxiert den Wert des Pokals lediglich auf magere 1.500 bis 1.900 Euro. Als diese Summe fällt, macht Stefan große Augen. Wurde er etwa übers Ohr gehauen? Ohne ein Wort darüber zu verlieren, schreitet er schnell in den Händlerraum – und erwartet dennoch einen hohen Preis.

Ein Händler stockt sein Angebot auf

Nach anfänglicher Faszination reißen sich David Suppes, Julian Schmitz-Avila, Fabian Kahl und Daniel Meyer um das glänzende Silberstück. Sie überbieten sich im Eiltempo, bis plötzlich Schmitz-Avila etwas Entscheidendes auffällt. „Hier ist ja eine kleine Kerbe drinnen“, platzt es aus ihm heraus.

Bahnt sich nun ein abrupter Abbruch an? Nein, im Gegenteil! Schmitz-Avila reißt sich den Pokal für 1.460 Euro unter den Nagel und schwärmt euphorisch. Und auch Stefan ist happy: Vom Gewinn will er sich jetzt einen Urlaub gönnen.

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