„Hast du selber vermasselt“: „Bares für Rares“-Händler ärgert sich nach geplatzter Verhandlung maßlos

Ein Vater-Sohn-Duo wollte bei „Bares für Rares“ ein edles Collier verkaufen. Doch die Verhandlung scheitert. Sehr zum Ärger von Daniel Meyer.

„Schau dir das an.“ Wenn „Bares für Rares“-Expertin Wendela Horz schon so in ihre Expertise startet, dann kann es sich nur um etwas ganz Besonderes handeln. Und das tat es auch.

War das Schmuckstück, das Max und sein Vater Uwe Epe aus Mannheim beziehungsweise Olpe zu „Bares für Rares“ geschleppt hatten, doch etwas ganz besonderes. Wobei das Verb „schleppen“ in diesem Zusammenhang nicht despektierlich gemeint sein soll. Im Gegenteil: Soll es doch nur die Opulenz jenes Schmuckstückes beschreiben.

Ein edles Erbstück bei „Bares für Rares“

Handelte es sich doch um ein prachtvolles Collier, das einst der Mutter von Uwe gehörte, der in Köln bei der Polizei arbeitete. Da es jedoch nur in der heimischen Schublade liege, landete es nun bei „Bares für Rares“.

„Es ist Gold. Es ist sogar viel Gold“, schwärmte derweil Wendela Horz. 785er Gold, um genau zu sein. Dazu vermutlich für den amerikanischen Markt hergestellt. Doch die Kette war nicht „nur“ aus Gold. Sie war dazu auch noch mit allerlei Steinen besetzt. Gekrönt mit einem großen Saphir in der Mitte (Gewicht: Um die 20 Karat). Hergestellt wurde das Collier übrigens in den 1980er oder 1990er-Jahren.

 

Doch was könnte das opulente Stück denn nun wert sein? Etwa mehr als die 9.000 Euro, die sich Uwe Epe wünschte. Nun ja: Schon der Goldankaufspreis lag bei circa 7.300 Euro. Doch damit war es noch nicht getan. „Ich würde insgesamt das Stück aber bewerten mit 9.000 bis 10.000 Euro“, so Horz. Na, das passte doch. Jetzt mussten nur noch die Händler mitspielen. Leider war genau dort das Problem.

„Bares für Rares“-Händler bereut Nicht-Kauf

Die waren zwar durchaus angetan, zeigten sich aber im Ankauf verhalten. „Wir tun uns im Verkauf alle ein bisschen schwer“, erklärte Elke Velten-Tönnies. An die 8.500, die Uwe Epe als seinen Wunsch ausgemacht hatte, kamen sie jedoch nicht heran. Und so zuckte er selbst bei einem Angebot von 7.700 Euro, ausgesprochen von Daniel Meyer, nicht mit der Wimper. „Dann soll es nicht sein“, resümierte eben jener. Und das Schmuckstück wanderte zurück nach Olpe.

Daniel Meyer jedoch zeigte kurz nach dem Abgang des Kandidaten Reue: „Also ich ärgere mich jetzt ehrlich gesagt ein bisschen. Ich hätte es gerne gehabt. Eigentlich ärgere ich mich über die verpasste Chance.“ Und Elke entgegnete: „Das hast du selber vermasselt.“

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