„Heidenei“: „Bares für Rares“-Star Horst Lichter sieht schon die Schlagzeilen

Da staunte Horst Lichter nicht schlecht. Hatte man bei „Bares für Rares“ wirklich den heiligen Gral gefunden?

„Das wär’s jetzt! Schlagzeile! Ich sehe es schon. Alle Nachrichten dieser Welt. Sie hatten ihn bei ‚Bares für Rares‘: Den heiligen Gral!“ Es sind Jubelarien, die man so von „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter schon lange nicht mehr gehört hatte. Doch was war es, was den ZDF-Star am Donnerstag (22. Januar 2026) so aus dem Häuschen brachte?

War es wirklich der heilige Gral, den einst Indiana Jones schon jagte? Naja nicht ganz. War der doch aus Holz. Der Pokal, den „Bares für Rares“ -Kandidat Jürgen Schneider aus Sasbach mitgebracht hatte, war jedoch aus Silber.

Der heilige Gral bei „Bares für Rares“

Den hatte der 63-jährige Angestellte im Öffentlichen Dienst aus Sasbach einst auf einem Flohmarkt in Freiburg erwerben können, nun jedoch sollte er einen neuen Besitzer finden. Doch kam der Pokal auch aus Freiburg, wie es Jürgen Schneider vermutete?

Der Silberaspekt stimmte auf jeden Fall, wusste „Bares für Rares“-Expertin Wendela Horz. So war der Pokal aus 13-lötigem Silber, mutmaßlich in Erfurt hergestellt worden. „Diese Pokale in der Art waren enorm beliebt im 16. und 17. Jahrhundert. Die Form wurde aber auch gerne später wieder aufgegriffen“, erklärte die Expertin.

Blitz-Verhandlung bei „Bares für Rares“

Das war auch bei Schneiders Pokal so. Dieser stamme nämlich aus den frühen 1850er-Jahren. „Alles richtig gemacht“, freute sich Jürgen Schneider. Doch was würde der Pokal, der einst als Ehrengeschenk für einen Lehrer diente, denn wert sein? Mehr als die 100 Euro, die sich der „Bares für Rares“-Kandidat wünschte?

Das Team von „Bares für Rares“.
Was sollte dieser Pokal schlussendlich wert sein? Foto: Screenshot ZDF

Und wie. So würde schon der Silberwert über den 100 Euro liegen, rechnete Wendela Horz vor. Doch damit nicht genug. 300 bis 350 Euro seien realistisch, so die Expertin. Und so ging es mit den nicht ganz so heiligen Gral in den Händlerraum.

Dort war die Messe auch ganz schnell gelesen. Einzig Susanne Steiger machte ein Angebot. 300 Euro bot die Schmuck-Fachfrau. Und landete damit auch direkt einen Volltreffer. Fertig und verkauft.

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