Ein „Captain Future“-Spielzeug aus den 80ern sorgt bei „Bares für Rares“ für ein augenzwinkerndes Geständnis im Händlerraum.
Ein Stück 80er-Jahre-Kult bringt bei „Bares für Rares“ nicht nur Horst Lichter (64) zum Staunen. „Wow“, entfährt es dem Moderator beim Anblick eines alten „Captain Future“-Raumschiffs. „Sowas hatte ich als Kind nicht“, sagt er und schwelgt kurz in Erinnerungen.
Verkäufer Jörg hat das Spielzeug einst selbst als Neunjähriger bekommen. Jetzt soll es einen neuen Besitzer finden. „Leider hat es mein Sohn schon in die Finger gekriegt“, gibt er zu. Für Kinderhände sei das Set dann aber doch etwas zu filigran.
Raketen-Test im ZDF-Studio
Experte Detlev Kümmel (57) erklärt: Das Modell „Future Comet“ kam 1980 zur Einführung der Anime-Serie nach Deutschland auf den Markt. Hersteller war die Firma Popy. Das Raumschiff aus Chogokin, einer Mischung aus Metall und Kunststoff, kann sogar Protonenraketen abfeuern.
Horst Lichter lässt sich nicht zweimal bitten. „Ich bin startklar.“ Der Abschusstest gelingt, das Projektil saust durchs Studio. „Das geht aber ab!“, kommentiert Lichter.

Zwar ist das Set nicht mehr komplett und sichtbar bespielt, dennoch taxiert Kümmel es auf 300 bis 350 Euro. „Echt jetzt?“, staunt der Moderator und überreicht Jörg die Händlerkarte.
„Als Kind nie gelesen“
Im Händlerraum sorgt ein Detail für Gelächter. Christian Vechtel (51) liest laut vor: „Warnhinweis: Nicht mit den Raketen in Gesichtshöhe schießen.“ Sein Geständnis folgt prompt: „Sowas habe ich als Kind nie gelesen.“
Nach ersten Geboten von 200 Euro steigt der Preis. Verkäufer Jörg bringt 250 Euro ins Spiel. Vechtel zögert kurz, schlägt dann aber ein. „Vielleicht ist es Midlifecrisis, aber so was muss man kaufen“, sagt er grinsend.
Das ZDF zeigt eine neue Folge „Bares für Rares“ immer montags bis freitags ab 15.05 Uhr.
Dieser Artikel erschien zuerst unter Warnhinweis bei „Bares für Rares“ – Händler legt Geständnis ab auf DerWesten.de.