Ein Jäger aus Oberösterreich bringt einen silbernen Pokal mit Kaiser Franz Joseph zu „Bares für Rares“. Im Händlerraum wird es spannend.
Ein Stück österreichische Geschichte bei „Bares für Rares“: Gerald und seine Tochter Sophie bringen einen silbernen Jagdpokal mit ins Studio von Horst Lichter. Auf dem Deckel thront kein Geringerer als Kaiser Franz Joseph. Im Händlerraum sorgt das Sammlerstück dann für eine echte Überraschung.
„Bares für Rares“: Jäger trennt sich von Silberpokal
Gerald und Sophie stammen aus dem Salzkammergut in Oberösterreich. Den Pokal hatte Gerald vor rund zweieinhalb Jahren von einem Bekannten erworben. Obwohl er selbst Jäger und Mitglied eines Schützenvereins ist, möchte er sich nun von dem Stück trennen.

Expertin Wendela Horz datiert den Pokal anhand einer österreichischen Dianakopf-Punze auf die Jahre 1867 bis 1872. Er besteht aus 800er-Silber, wurde in Graz geprüft und ist innen vergoldet. Verziert ist er mit Jagdmotiven wie einer Zielscheibe und Eichenlaub, der Henkel ist aus drei angedeuteten Drillingen geformt – Jagdgewehren mit drei Läufen.
„Bares für Rares“: Kaiser Franz Joseph auf dem Deckel
Den Deckel schmückt eine Figur von Kaiser Franz Joseph. Der Monarch war ein leidenschaftlicher Jäger und soll im Laufe seines Lebens rund 45.000 Stück Wild erlegt haben. Wendela Horz schätzt den Wert des Pokals auf etwa 1.500 Euro – allein der Silberwert liegt bei rund 630 Euro.
Im Händlerraum zieht der aufwendig gestaltete Pokal sofort die Blicke auf sich. Los geht es mit 400 Euro, doch schnell klettern die Gebote auf 1.500 Euro und schließlich über die 2.000-Euro-Marke. Am Ende bietet Friedrich Häusser 2.300 Euro – deutlich mehr als die Expertise. Gerald und Sophie schlagen zufrieden ein.
„Bares für Rares“: Breitling-Uhr sorgt für Bietergefecht
Auch in der Folge vom 3. November ging es im Händlerraum hoch her. Daniel aus Wuppertal brachte eine Breitling Premier aus den Jahren 1953 oder 1954 mit, die er von seinem Vater geerbt hatte. Experte Sven Deutschmanek schätzte den Chronografen auf 1.500 bis 2.000 Euro – obwohl die Uhr bei der Begutachtung plötzlich stehen blieb und überholt werden muss.
Die Händler starteten verhalten mit 500 Euro. Erst als Daniel seinen Wunschpreis von 2.000 Euro verriet, kam richtig Bewegung ins Bieten. Am Ende sicherte sich Susanne Steiger die Uhr für 1.900 Euro – nur 100 Euro unter dem erhofften Preis.
