Lichter staunt über Hobby seines „Bares für Rares“-Kandidaten: „Mein Gott“

Manche Hobbys sind wirklich unglaublich. So wie das von „Bares für Rares“-Kandidat Andreas Lorenz. Da staunt selbst Horst Lichter.

Jeder Mensch braucht ein Hobby. So heißt es doch so schön. Die einen sammeln Luxusuhren von Rolex und Omega, andere basteln an alten Autos, und Andreas Lorenz betreibt sein eigenes Museum. Richtig gelesen, der Beidenflether, der bei „Bares für Rares“ ein altes Kameraset verkaufen wollte, betreibt in seiner Heimat ein eigenes Museum. Für – und das kommt nun wenig überraschend – alte Kameras.

Er habe die „größte Fotoapparate-Sammlung Europas“, so Andreas Lorenz. „9.000 Fotoapparate, 4.000 Optiken, ungefähr 500 Kameras zum aufziehen“, zählte er schnell auf. Da staunte „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter nicht schlecht: „Mein Gott!“

Eine Foto-Rarität bei „Bares für Rares“

Spannend: Über das Hobby Fotografie lernte er seinen Kumpel Michael Rechter kennen, der mit ihm das Kameraset verkaufen wollte. Das wiederum gelangte eher zufällig in den Besitz der Freunde. „Wir sind angerufen worden. Und rufen die Leute an, dass wir abholen sollen, weil sie nicht wissen, wohin“, so Lorenz.

Dieses Set haben sie aus dem Umland von Hannover bekommen. Doch was sagte „Bares für Rares“-Experte Sven Deutschmanek dazu? Der stellte erst einmal fest, dass das Set lange in einer Garage gelagert worden sei, das würden die Kanten des Kartons zeigen.

Doch um was handelte es sich genau? Um das „Rapid Photo-Hobby“-Set der renommierten Foto-Firma Agfa. „Die Besonderheit bei diesem Set war halt, dass man den Film entwickeln konnte in dieser Entwicklerbox“, erklärte Deutschmanek weiter. Es sei zwischen 1965 bis 1973 produziert worden. Kostenpunkt damals: 50 Deutsche Mark im Angebot. Der Originalpreis lag bei 98 Mark.

Händler bieten jenseits von Gut und Böse

Bemerkenswert: Das Set war komplett vollständig, wurde nie benutzt. Doch was war es wert? „Die Kamera alleine kostet auf dem Flohmarkt einen Fünfer“, so Deutschmanek. Teuer würde das Set durch die weiteren Set-Bestandteile. Doch sind die 99 Euro, die sich die beiden wünschten, drin?

„Ich glaube, 100 Euro sind schon die höchste Grenze, die man erreichen kann“, so Deutschmanek. Zwischen 80 und 100 Euro seien drin.

Das sahen die Händler ähnlich. 80 Euro bot Waldi zu Beginn. Und damit war das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Mit 100 Euro von David Suppes ging es weiter. Doch auch damit war noch nicht Schluss. Und so zahlte David Suppes schlussendlich phänomenale 300 Euro. Ein tolles Geschäft für die beiden Fotofreunde. Und auch David war begeistert. Hat er doch das passende Agfa-Regal bei sich im Laden stehen.

 

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