Im Netz ist die Freude groß: „Bares für Rares“-Moderator Horst Lichter hat bekannt gegeben, dass er nun Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Dormagen ist. Auf Instagram teilte der beliebte TV-Star ein Foto seines neuen Dienstausweises mit den Worten: „Endlich habe ich meinen Dienstausweis.“ Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten – dutzende Fans und Feuerwehrleute aus ganz Deutschland gratulierten ihm zu diesem Schritt. Humorvolle Kommentare fehlten dabei nicht: Ob sein markanter Schnurrbart überhaupt unter den Feuerwehrhelm passe, fragte eine Userin augenzwinkernd.
Rückhalt aus der Familie und der Blaulichtfamilie
Auch aus der Familie kam Zuspruch. Sohn Christopher Lichter schrieb anerkennend: „Ich bin stolz auf dich, Papa!“ Die Feuerwehr Dormagen begrüßte ihr neues Mitglied herzlich mit den Worten: „Willkommen in der Dormagener Blaulichtfamilie!“ Zahlreiche Ehrenamtliche meldeten sich ebenfalls zu Wort und wünschten ihm allzeit unfallfreie Einsätze. Die positive Resonanz zeigt: Lichters Engagement trifft einen Nerv.
Warum die Freiwillige Feuerwehr unverzichtbar ist
Hinter den vielen Glückwünschen steckt eine wichtige Botschaft. Rund 95 Prozent der Feuerwehrleute in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Sie rücken aus, wenn es brennt, Menschen verunglücken oder Unwetter ganze Orte lahmlegen – oft neben Job, Familie und Alltagsstress. Ohne die Freiwilligen Feuerwehren wäre der Bevölkerungsschutz in vielen Regionen nicht denkbar. Ihr Einsatz geschieht meist im Stillen, ist aber für die Sicherheit aller von uns elementar.
Mehr als nur Raritäten: Lichter als Vorbild
Dass eine prominente Persönlichkeit wie Horst Lichter diesen Weg geht, setzt ein starkes Zeichen. Er zeigt, dass man mehr sein kann als Fernsehgesicht und Trödel-Experte: nämlich jemand, der Verantwortung übernimmt und sich aktiv für die Gemeinschaft einsetzt. Solche Vorbilder können motivieren, selbst aktiv zu werden – vielleicht schaut der eine oder die andere nun bei der örtlichen Feuerwehr vorbei.
Ehrenamt braucht Anerkennung – und neue Gesichter
Am Ende macht Lichters Schritt vor allem Mut: Ehrenamt ist wichtig, sinnstiftend und unverzichtbar für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Heldentum beginnt nicht im Fernsehen, sondern dort, wo Menschen füreinander da sind – freiwillig, mutig und mit ganz viel Herz.