Lieferfahrerin von der Freundlichkeit einer Kundin zu Tränen gerührt

Eine Lieferfahrerin rechnete damit, ihre späte Schicht mit einer ganz gewöhnlichen Lebensmittellieferung zu beenden. Doch die unerwartete Aufmerksamkeit einer Kundin rührte sie zutiefst.

Als Emilia Sainato an einem Sonntagabend Lebensmittel bestellte, war sie völlig erschöpft.

„Es schien einfach die bessere Lösung zu sein, als mein quengeliges Kleinkind, das eigentlich dringend ein Bad brauchte, noch mit in den Supermarkt zu nehmen“, erzählt sie.

Das einzige verfügbare Lieferzeitfenster lag zwischen 21 und 23 Uhr – und ausgerechnet an Muttertag.

Emilia, alleinerziehende Mutter einer einjährigen Tochter, bemerkte, dass ihre Lieferfahrerin Crystal hieß. Sofort fragte sie sich, wer wohl zu dieser späten Stunde noch unterwegs war.

„Ich dachte mir: Die Fahrerin ist eine Frau, und die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch, dass sie selbst Mutter ist“, sagt Emilia.

Sie stellte sich vor, wie eine andere Frau nach einem langen Arbeitstag am Muttertag noch bis spät in die Nacht Bestellungen ausliefert. Und selbst wenn Crystal keine Mutter sein sollte, wollte Emilia ihre Wertschätzung dafür ausdrücken, dass sie so spät am Abend noch für andere Menschen unterwegs war.

Um ihr eine kleine Freude zu machen, stellte Emilia Getränke und Snacks vor die Tür. Außerdem hinterließ sie einen handgeschriebenen Zettel mit der Einladung, sich nach Herzenslust zu bedienen.

Diese einfache, aber liebevolle Geste löste bei Crystal eine emotionale Reaktion aus, mit der sie niemals gerechnet hätte.

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