Als „Bares für Rares“-Händler Christian Vechtel eine Vase begutachtet, werden seine Kollegen nervös. Auch die Fans reagieren deutlich.
Eine imposante asiatische Vase, die sofort ins Auge sticht. In einer aktuellen Folge der beliebten ZDF-Kult-Sendung „Bares für Rares“ (26. März) wird schnell klar: Das Stück von Kandidat Louis aus Hannover ist alles andere als gewöhnlich.
Es handelt sich hierbei um ein Erbstück von seinem Großvater: eine massive japanische Bronzevase aus der Meiji-Periode (1868-1912). Sie wurde vermutlich um 1890 gefertigt – und besonders die abnehmbaren Drachenmotive machen sie unverwechselbar.
Doch es ist etwas anderes, das im „Bares für Rares“-Händlerraum plötzlich für Entsetzen und Aufruhr sorgt. Händler Christian Vechtel nimmt die Vase etwas zu genau in Augenschein. Plötzlich muss Kollegin Liza Kielon zur Hilfe herbeieilen.
„Bares für Rares“: Christian Vechtel kennt kein Halten mehr
Nach einer Expertise von 2.400 bis 2.900 Euro geht es für Louis in den „Bares für Rares“-Händlerraum. Doch dort wird es plötzlich hektisch. Händler Christian Vechtel kann kaum still sitzen, stürzt sich sofort auf die Vase und nimmt die Teile auseinander.
„Niemals an den Figuren anpacken“, mahnt Kollege Markus Wildhagen. Auch Liza Kielon eilt herbei und hilft, die Teile vorsichtig auf den Boden zu legen. Die Sorge ist groß: Ist das wertvolle Stück etwa beschädigt?
Nein. Trotz kleiner Gebrauchsspuren durch das Alter ist die Vase heiß begehrt. Die Händler liefern sich plötzlich einen hitzigen Schlagabtausch. Schlussendlich buhlen Christian Vechtel und Markus Wildhagen um das gute Stück. Für 2.000 Euro behält Erstgenannter die Oberhand.
Die TV-Szenen sorgen sofort für Aufsehen
Fest steht: Die imposante asiatische Vase stellte die Händler vor besondere Herausforderungen. Unter einem aktuellen Instagram-Beitrag melden sich zahlreiche Zuschauer zu Wort.
Neben Unverständnis über Christian Vechtels Umgang mit der Vase zeigen sich viele zudem erschüttert über den niedrigen Verkaufspreis.
„Sollten da nicht eigentlich Profis sitzen, die genau wissen wie man mit einer solchen Ware umgeht?“, reagiert ein Zuschauer deutlich. Ein anderer Mann pflicht ihm bei: „Das tut wirklich weh beim Zuschauen. Wie kommt man denn darauf, so an die Figuren zu packen?“
„Zu wenig für die große Vase. Ich sehe sie im Verkauf bei 6.000 bis 8.000 Euro“, reagiert ein anderer auf den Endpreis. „2.000 Euro? Völlig unterbewertet“, stimmt ihm ein weiterer Zuschauer zu. Nun: Bleibt spannend, für welche Summe Christian Vechtel das gute Stück am Ende an den Mann oder die Frau bringt.
Dieser Artikel erschien zuerst unter Antike Vase fast beschädigt: „Bares für Rares“-Fans stört noch etwas ganz anderes auf DerWesten.de.