Ein Ehepaar und eine alte Brosche sind zu „Bares für Rares“ gereist. Dort erwartet das Trio einige Überraschungen.
Einmal bei „Bares für Rares“ dabei sein: Diesen Traum haben sicherlich zahlreiche ZDF-Zuschauerinnen und -Zuschauer. Noch schöner ist es natürlich, wenn sich nicht nur der Traum an sich erfüllt, sondern der Besuch in den Pulheimer Walzwerken auch noch Überraschungen bereithält. So wie im Fall von Dagmar Jäger und ihrem Mann Wolfgang aus Korbach.
Das Paar hatte eine Brosche mitgebracht, über die es eigentlich relativ wenig wusste. So war nicht nur der Wert ein Mysterium, auch die Frage, ob sie wirklich aus Russland komme, war noch unbeantwortet. Zum Glück gab es da ja noch „Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel.
Woher kommt die Brosche, die bei „Bares für Rares“ landete
Und die erste Frage konnte sie auch direkt beantworten. So gebe es keine Anhaltspunkte darauf, dass die Brosche aus Russland komme. Das Gold wäre auch rötlicher, erklärte die Kunsthistorikerin. Dafür aber sei das Schmuckstück sehr alt, etwa 150 Jahre, schätzte Heide.

Und dazu noch prachtvoll gestaltet. So weise die Brosche in Form einer Schleife eine Einlage aus schwarzem Emaille auf, diese sei durch Diamanten im Rosenschliff unterbrochen. Dazu sei sie aus Gold hergestellt. Da müsste der Wunschpreis von 400 bis 500 Euro doch drin sein, oder?
Goldwert höher als Wunschpreis
Allein der Goldwert liege schon bei 600 Euro. Und so gelangte Heide schlussendlich zu einem Schätzpreis von 800 bis 1.000 Euro. „Das ist ein schönes Gefühl, die Händlerkarte in der Hand zu haben“, schwärmte Wolfgang Jäger anschließend. Und Dagmar ergänzte ganz überrascht: „Ich habe es nicht erwartet.“
Bei den Händlern lief es dann auch ganz manierlich. 700 Euro zahlte Wolfgang Pauritsch schlussendlich. Ein Preis mit dem das Paar durchaus zufrieden war. „Gut geht’s uns. Viel mehr, als wir erwartet haben, als unser Wunschpreis war. Wir sind sehr zufrieden und ich hoffe, dass sie in gute Hände kommt. Ich habe ein gutes Gefühl“, so Dagmar Jäger.
Ein gutes Gefühl hatte auch Markus Wildhagen, als er eine alte Atari-Konsole kaufte. Ihr Preis sollte noch massig steigen.
Dieser Artikel erschien zuerst unter „Bares für Rares“-Kandidatin packt aus: „Hab es nicht erwartet“ auf DerWesten.de.