„Bares für Rares“-Star ergattert Silberobjekte: Plötzlich sprengt einer seine Pläne

„Bares für Rares“-Händlerin Sarah Schreiber verliebte sich in zwei Silberkaraffen. Doch jemand brach ihr Herz.

Nach den hitzigen Bieterrunden im Pulheimer Walzwerk und den anschließenden Käufen haben die „Bares für Rares“-Händler oft schon ganz genaue Vorstellungen, was aus einem Exponat werden soll: ein teurer Weiterverkauf, eine kreative Modifikation oder ein persönliches Geschenk.

Doch es gibt auch besondere Objekte, die so fesseln, dass man sie am liebsten behalten möchte. In der aktuellen „Lieblingsstücke“-Episode blickt Händlerin Sarah Schreiber auf ihre Errungenschaft zweier Silber-Glas-Karaffen zurück.

Sofort hatte sie sich in die Exponate verliebt. Doch am Ende musste sie schweren Herzens eine radikale Entscheidung treffen, wie sie vor der ZDF-Kamera verrät.

„Bares für Rares“-Händlerin Sarah Schreiber blickt zurück

„Bares für Rares“-Teilnehmer Marcel Müller aus Sindelfingen erbte ein Silberduo von seiner Großmutter. Völlig ahnungslos stürzte er sich in seine TV-Erfahrung. Expertin Wendela Horz sorgte prompt für Klarheit: sie entdeckte die 800er-Silberpunze sowie den Hersteller der Silbermontur: die Gebrüder Köhn aus Schwäbisch Gmünd.

Der Zustand ist gut. Der zukünftige Besitzer sollte sie jedoch ausgiebig säubern. „Die Gestaltung passt wunderbar in die Zeit des Jugendstils“, fügte Wendela Horz hinzu und verwies deutlich auf die markanten Mohnblumen- und Weintraubenmotive, sowie auf das Herstellungsjahr um 1900. Auch heute noch ist Sarah Schreiber von den zwei Karaffen fasziniert: „Ich finde, dass sie schon ein Kunstwerk sind, wenn sie leer sind.“

„Bares für Rares“-Star Sarah Schreiber konnte von diesen Karaffen nicht genug bekommen. Foto: Screenshot ZDF

Nachdem Wendela Horz die Glaskaraffen auf gigantische 800 bis 1.000 Euro taxierte, brachen im „Bares für Rares“-Händlerraum alle Dämme. So überboten sich die Damen und Herren im Eiltempo.

Die Händlerin trauert um ihr Exponat

Sarah Schreiber legte entschlossen satte 1.020 Euro auf den Händlertisch und ließ ihre Kollegin Elke Velten-Tönnies alt aussehen. Doch was wurde schlussendlich aus dem Objekt?

Ganz offen teilt Sarah Schreiber die besondere Geschichte der zwei Karaffen: „Es war eines der Stücke, die ich gerne zu Hause gehabt hätte. Aber nein! Es kam mir jemand zuvor. Er wollte es als Geschenk weitergeben. Dann kriegt man mich natürlich. Jetzt sitze ich hier mit gebrochenem Herzen.“

Die beschriebe Episode „Ein Druck, der Eindruck macht“ ist übrigens in der ZDF-Mediathek verfügbar.

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