Kriminelle geben sich als Mitarbeiter der Trödelshow aus. Walter Lehnertz kündigt nun Konsequenzen an.
Es ist nicht der erste Fall dieser Art: Unbekannte geben sich als Mitarbeiter von „Bares für Rares“ aus, um an Geld zu kommen. Nun meldet sich Walter Lehnertz zu Wort. Der Händler kündigt in einem Video auf Instagram rechtliche Schritte an.
„Bares für Rares“-Star Walter Lehnertz warnt vor falschen Vorkäufern
Walter Lehnertz schildert in dem Video einen konkreten Fall. „Jetzt ist wieder so ein Spacko unterwegs, der in unserem Namen auf Ebay-Kleinanzeigen vorgibt, mein Vorkäufer zu sein“, sagt der Händler. Seine Ankündigung: „Wir werden rechtliche Schritte einleiten.“
Außerdem bittet er seine Zuschauer um Unterstützung. Sie sollten Bekannte und Freunde darauf hinweisen, dass es sich bei dem Mann nicht um einen Mitarbeiter des Teams handelt. „Damit diesem Spacko das Handwerk gelegt werden und er nicht im Namen von uns die Leute abziehen kann“, so Lehnertz.
Das rät „Bares für Rares“ seinen Zuschauern
Die Verantwortlichen der Show haben bereits in der Vergangenheit klargestellt, wie eine Teilnahme tatsächlich abläuft:
- Experten und Händler des ZDF fahren niemals unangekündigt zu Zuschauern nach Hause
- Der einzige Weg in die Sendung führt über die offizielle Online-Bewerbung
Lehnertz selbst gehört seit 2013 zum Händlerteam der Trödelshow. Sein Spezialgebiet sind Kunst und Antiquitäten. Sein Einstiegsgebot von 80 Euro brachte ihm den Spitznamen „80-Euro-Waldi“ ein.
Auch andere „Bares für Rares“-Stars warnen ihre Fans
Lehnertz ist nicht der Einzige, der sich zu Wort meldet. Bereits Ende Juli wandte sich Expertin Annika Raßbach auf Instagram an die Zuschauer. „Aktuell sind uns einige Betrugsmaschen aufgefallen, bei denen Personen im Namen von unserer Sendung agieren“, schrieb sie. Ihr Appell: „Bitte passt auf euch auf!“ In Extremfällen sollten sich Betroffene an die Polizei wenden.
Auch Händler Markus Wildhagen schilderte einen konkreten Fall. Eine Privatperson sei von einer verdächtigen Nummer angerufen und nach Gegenständen für die Sendung gefragt worden. „Der Verdacht liegt nahe, dass hierbei versucht wird, das Vertrauen unserer Marke auszunutzen“, so der Düsseldorfer in seinem eigenen Statement auf Instagram.
Betrüger missbrauchen auch Namen von Schlagerstars
Der Missbrauch bekannter Namen trifft längst nicht nur die ZDF-Sendung. Semino Rossi warnte im Mai vor gefälschten Profilen. „Es gibt so viele falsche Accounts von Semino Rossi. Sie fragen nach Geld, oder sagen, dass ich in Problemen bin. Das stimmt nicht“, sagte der Sänger. Auch bei Beatrice Egli, Nik P. und Andreas Gabalier häuften sich zuletzt entsprechende Fälle.
Wie hoch der Schaden sein kann, zeigt ein Beispiel aus der Vergangenheit: Eine 76-jährige Frau überwies einem angeblichen Gottfried Würcher rund 14.000 Euro und stand später sogar vor seiner Haustür.
